30% Superabschreibung 2025: Auswirkungen auf VC-Investments

Die deutsche Bundesregierung hat einen umfassenden "Investitions-Booster" beschlossen, der ab dem 1. Juli 2025 in Kraft tritt und weitreichende Auswirkungen auf die Startup-Landschaft und das Venture Capital-Ökosystem haben wird. Mit erhöhten Abschreibungsmöglichkeiten von bis zu 30 für bewegliche

Samuel Gassauer
Samuel Gassauer
4. Juni 20258 min
30% Superabschreibung 2025: Auswirkungen auf VC-Investments

Die deutsche Bundesregierung hat einen umfassenden “Investitions-Booster” beschlossen, der ab dem 1. Juli 2025 in Kraft trat und weitreichende Auswirkungen auf die Startup-Landschaft und das Venture Capital-Ökosystem hat. Im Rahmen der neuen steuerlichen Maßnahmen und Investitionsanreize werden die Rahmenbedingungen für Startups und Investoren deutlich verbessert. Mit erhöhten Abschreibungsmöglichkeiten von bis zu 30% für bewegliche Wirtschaftsgüter und einer geplanten schrittweisen Senkung der Körperschaftssteuer setzt Deutschland ein starkes Signal für Investitionen und Innovation. Diese Maßnahmen eröffnen vor allem neue Chancen für Startups und ihre Investoren und stärken das bereits dynamische europäische Startup-Ökosystem insgesamt.

Der Investitions-Booster im Detail: Was hat sich ab Juli 2025 geändert?

Das vom Bundeskabinett beschlossene “Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland” bringt fundamentale Änderungen für Unternehmen aller Größen mit sich. Der Gesetzentwurf lag zunächst als Entwurf vor und musste vom Bundesrat verabschiedet werden, bevor er in Kraft treten konnte. Im Kern ermöglicht das Paket eine degressive Abschreibung von bis zu 30% für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in den Jahren 2025 bis 2027 (Focus, 2025). Diese Regelung gilt für Investitionen, die zwischen dem 1. Juli 2025 und dem 1. Januar 2028 getätigt werden.

Besonders relevant für die Startup-Szene ist die Definition der förderfähigen Wirtschaftsgüter. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen (Gesetzes) regeln, welche Investitionen begünstigt sind, und der Bund übernimmt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung und Finanzierung der Investitionsanreize. Hierzu zählen nicht nur klassische Maschinen und Produktionsanlagen, sondern auch moderne Technologien wie Computer, Software, Laborausstattung und andere bewegliche Güter, die für innovative Unternehmen essentiell sind. Dies bedeutet, dass deutsche Startups ihre Investitionen in Technologie und Infrastruktur deutlich schneller steuerlich geltend machen können.

Das Gesamtvolumen der geplanten Steuerentlastungen beläuft sich auf knapp 46 Milliarden Euro in den Veranlagungsjahren 2025 bis 2029 (Haufe, 2025). Die erwarteten Mindereinnahmen für den Bund werden durch gezielte Investitionsanreize in Kauf genommen, um die Wirtschaft nachhaltig zu stärken. Diese massive Investition des Staates in die Wirtschaft zeigt das Commitment der Bundesregierung, Deutschland als Innovationsstandort zu stärken und im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu halten.

Zwei Monate in der Praxis: Wie nutzen Unternehmen die Superabschreibung?

Seit dem Inkrafttreten im Juli 2025 zeigt sich ein gemischtes Bild bei der tatsächlichen Nutzung der 30%-Regelung. Nach einer Umfrage des Bundesverbands deutscher Startups nutzen bereits 40% der befragten Unternehmen die erweiterten Abschreibungsmöglichkeiten aktiv – ein durchaus respektabler Wert für die ersten zwei Monate. Anspruch auf die Superabschreibung besteht jedoch nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen, wie etwa die Investition in begünstigte Wirtschaftsgüter, erfüllt sind. Im laufenden Betrieb können Unternehmen so gezielt ihre steuerliche Belastung senken und die Liquidität sichern. Dabei kristallisiert sich heraus: Besonders DeepTech-Startups und ClimateTech-Unternehmen greifen zu, da sie ohnehin kapitalintensive Investitionen planen mussten.

“Die Superabschreibung hat unsere Investitionsentscheidung für neue Laborausrüstung um sechs Monate vorgezogen”, berichtet ein Münchner Biotech-Startup. Weniger euphorisch zeigen sich dagegen Software-Startups, die traditionell mit geringeren Anlageinvestitionen auskommen. Das BMF-Schreiben vom August 2025 hat zudem klargestellt: Cloud-Software gilt als bewegliches Wirtschaftsgut – ein wichtiger Punkt für die digitale Transformation vieler Unternehmen.

Beispielrechnung: So wirkt die degressive Abschreibung konkret

Vor der Beispielrechnung ist es wichtig zu verstehen, dass die degressive Abschreibung eine spezielle Abschreibungsmethode darstellt, bei der ein höherer Abschreibungssatz in den ersten Jahren nach der Anschaffung eines beweglichen Wirtschaftsguts angewendet wird. Dadurch können Unternehmen insbesondere bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen oder IT-Infrastruktur steuerliche Vorteile und Förderungen nutzen.

Um die tatsächliche Wirkung der Superabschreibung zu verdeutlichen, betrachten wir ein konkretes Beispiel:

Ein Startup investiert 100.000 € in neue IT-Infrastruktur mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 8 Jahren. Die Absetzung für Abnutzung (AfA) ermöglicht es, die Anschaffungskosten des Wirtschaftsguts über die Jahre steuerlich geltend zu machen und so die Kosten der Investition zu verteilen.

Lineare Abschreibung (bisherige Regelung):

  • Jährlicher Abschreibungsbetrag: 12.500 € (100.000 € ÷ 8 Jahre)

  • Steuerersparnis im ersten Jahr bei 30% Steuersatz: 3.750 €

Degressive Abschreibung (neue Regelung mit 30%):

  • Erstes Jahr: 30.000 € (30% von 100.000 €)

  • Steuerersparnis im ersten Jahr bei 30% Steuersatz: 9.000 €

  • “Boostereffekt” im ersten Jahr: 5.250 € (5,25% der Investitionssumme)

Dieser Liquiditätsvorteil ist jedoch nur eine Steuerstundung – in späteren Jahren kehrt sich der Effekt um, da dann weniger abgeschrieben werden kann. Die Anwendung der degressiven Abschreibungsmethode kann jedoch kurzfristig den Gewinn des Unternehmens senken, da höhere Kosten durch die AfA abgesetzt werden, was die Steuerlast reduziert. Zudem wird der Vorteil erst mit der nächsten Steuererklärung wirksam, bei einer Investition Anfang 2026 also frühestens Mitte 2027.

Langfristige Steuersenkungen: Körperschaftssteuer sinkt auf 10%

Die geplante Körperschaftsteuersenkung auf 10% bis 2032 steht weiterhin im Gesetzgebungsprozess – und das aus gutem Grund. Während der Bundestag im September 2025 zustimmte, fordern mehrere Länder einen Ausgleich für die geschätzten 15 Milliarden Euro Steuerausfälle. Die Umsetzung könnte sich daher bis 2029 verzögern. Durch die Senkung der Körperschaftssteuer werden die Gewinne der Unternehmen künftig deutlich geringer besteuert, was die steuerliche Belastung spürbar reduziert.

Tatsächlich würde Deutschland damit aber nur im europäischen Mittelfeld landen: Irland (12,5%), Ungarn (9%) und Bulgarien (10%) bieten bereits heute niedrigere Sätze. Die eigentliche Innovation liegt nicht in der Steuerhöhe, sondern in der Kombination mit den Superabschreibungen – ein Modell, das auch andere EU-Länder bereits kopieren wollen. Die neuen Regelungen sind dabei nicht nur für große Unternehmen, sondern auch für bestimmte Betriebe, wie etwa landwirtschaftliche Betriebe, von Bedeutung. Für europäische Startups bedeutet das: Der Standortvorteil ist real, aber nicht automatisch dauerhaft.

Auswirkungen auf das Startup-Ökosystem

Die neuen Regelungen haben verschiedene direkte und indirekte Auswirkungen auf die deutsche Startup-Landschaft. Das Ziel dieser Maßnahmen ist es, das Startup-Ökosystem zu stärken, indem die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit junger Unternehmen gefördert werden. Zunächst verbessern sie die Liquiditätssituation junger Unternehmen erheblich. Startups, die traditionell mit knappen Kassen operieren, können durch die beschleunigten Abschreibungen mehr Kapital für weitere Investitionen und Wachstum zurückbehalten.

Besonders Deep-Tech-Startups, die oft hohe Anfangsinvestitionen in Forschung und Entwicklung tätigen müssen, profitieren von diesen Regelungen. Unternehmer im Startup-Bereich erhalten dadurch zusätzliche Vorteile, da die Möglichkeit, teure Laborausrüstung, Produktionsanlagen oder IT-Infrastruktur schneller abzuschreiben, die steuerliche Belastung in den kritischen frühen Unternehmensjahren reduziert.

Für Berliner und Münchner Startups, die oft in technologieintensiven Bereichen tätig sind, ergeben sich neue Möglichkeiten zur Finanzoptimierung. Die verbesserten Rahmenbedingungen könnten dazu beitragen, dass Deutschland im Wettbewerb um die nächsten europäischen Unicorns besser positioniert ist.

Chancen für Venture Capital-Investoren

Aus Investorensicht eröffnen die neuen Regelungen mehrere strategische Vorteile. Portfolio-Unternehmen können ihre Wachstumsinvestitionen steuerlich optimierter gestalten, was die Gesamtrendite der Investments positiv beeinflussen kann. Zu beachten ist, dass die neuen Abschreibungsmöglichkeiten nicht für Immobilien gelten, sondern sich auf bewegliche Wirtschaftsgüter wie Maschinen oder Fahrzeuge beziehen. Dies ist besonders relevant für Venture Capital-Fonds, die oft mehrjährige Investitionszyklen verfolgen.

Die verbesserten steuerlichen Rahmenbedingungen könnten auch dazu führen, dass deutsche Startups international wettbewerbsfähiger werden und dadurch für ausländische Investoren attraktiver sind. Besonders Investitionen in E-Mobilität profitieren von den steuerlichen Vorteilen, da staatliche Fördermaßnahmen und Abschreibungsmöglichkeiten gezielt nachhaltige Verkehrslösungen unterstützen. Dies könnte eine positive Spirale in Gang setzen, die mehr Kapital in das deutsche Startup-Ökosystem zieht.

Für Privatanleger, die über Plattformen wie inVenture Capital Zugang zu institutionellen Venture Capital-Fonds erhalten, bedeuten diese Entwicklungen potenziell bessere Renditeaussichten. Der iVC Venture Innovation Fund ermöglicht es Anlegern bereits ab 10.000 Euro, von solchen systematischen Verbesserungen im Startup-Ökosystem zu profitieren.

Der steuerliche Vorteil allein macht jedoch keine unrentable Investition rentabel. Die klassischen Methoden der Investitionsrechnung bleiben unverzichtbare Entscheidungsgrundlageer “Investitionsbooster” verändert lediglich die Parameter dieser Berechnungen.

Ernüchternde Bilanz: Warum Steuern allein keine Standortprobleme lösen

Zwei Monate nach Inkrafttreten zeigt sich: Die strukturellen Standortprobleme Deutschlands bleiben dominanter als jeder Steuerbonus. Zwar zielten die Maßnahmen darauf ab, einen nachhaltigen Wachstumskurs zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, doch eine DIHK-Umfrage vom September 2025 ergab, dass nur 23% der Mittelständler die Superabschreibung als “investitionsrelevant” bewerten. 77% nennen dagegen weiterhin Energiekosten, Bürokratie und Fachkräftemangel als Haupthemmnisse.

In der politischen Diskussion um die steuerlichen Maßnahmen betonte insbesondere die SPD die Notwendigkeit, gezielte Impulse für Investitionen zu setzen und sozial ausgewogene Lösungen zu finden. Besonders bitter: Viele energieintensive Unternehmen können die Abschreibungsvorteile gar nicht nutzen, da sie bereits Verluste schreiben.

Die Lehre für Investoren: Deutschland bleibt ein “Reparatur-Standort” mit punktuellen Verbesserungen statt einem echten Innovationssprung. Portfolio-Diversifikation über verschiedene europäische Märkte wird dadurch noch wichtiger – die Superabschreibung allein macht Deutschland nicht zum neuen Silicon Valley.

Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze: Der volkswirtschaftliche Hebel der Superabschreibung

Mit der Einführung der Superabschreibung ab dem 1. Juli 2025 setzt die Bundesregierung ein klares Zeichen für die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Das Investitionssofortprogramm, maßgeblich von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil vorangetrieben, bietet Unternehmen die Möglichkeit, bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten für bewegliche Wirtschaftsgüter wie Maschinen, Geräte und Fahrzeuge sofort steuerlich geltend zu machen. Dieser Investitionsbooster soll gezielt Investitionen anregen, die Liquidität der Unternehmen verbessern und damit die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft nachhaltig stärken.

Die neuen Abschreibungsmöglichkeiten schaffen für Unternehmen einen echten Anreiz, geplante Investitionen vorzuziehen oder zu erhöhen. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit sorgt die Regelung für mehr Planungssicherheit und setzt wichtige Impulse für Wachstum und Innovation. Durch die Erhöhung der Abschreibungsbeträge können Unternehmen ihre Investitionskosten schneller steuerlich absetzen, was die Liquidität unmittelbar verbessert und zusätzliche Mittel für weiteres Wachstum freisetzt.

Ein besonderer Fokus des Investitionssofortprogramms liegt auf der Förderung nachhaltiger Technologien. So profitieren Unternehmen, die in E-Fahrzeuge investieren, von einer besonders attraktiven Sonderabschreibung: Bis zu 75 Prozent der Anschaffungskosten von E-Fahrzeugen können sofort abgeschrieben werden. Damit setzt die Bundesregierung gezielt Anreize für die Umstellung auf umweltfreundliche Mobilität und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Flotten zu modernisieren und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen im Zentrum der Maßnahmen. Für sie bedeutet die neue Regelung eine spürbare Entlastung und die Möglichkeit, dringend benötigte Investitionen in Maschinen, Fahrzeuge oder neue Technologien leichter zu finanzieren. Gerade KMU sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und spielen eine entscheidende Rolle bei der Sicherung von Arbeitsplätzen und der Innovationskraft des Standorts.

Insgesamt erwartet die Bundesregierung, dass die Maßnahmen des Investitionssofortprogramms zu einer deutlichen Steigerung der Investitionen in Deutschland führen. Die gezielte Förderung von Zukunftstechnologien, die Unterstützung von KMU und die Verbesserung der Liquidität in den Unternehmen sollen nicht nur das Wirtschaftswachstum ankurbeln, sondern auch die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen ermöglichen. Die Superabschreibung ist damit ein zentraler Baustein für die Stärkung der deutschen Wirtschaft und ein wichtiger Schritt, um Deutschland als attraktiven Investitionsstandort im internationalen Wettbewerb zu positionieren.

Strategische Empfehlungen für Startups und Investoren

Startups sollten ihre Investitionsplanung überdenken und prüfen, welche geplanten Anschaffungen in den Förderzeitraum vorgezogen werden können. Besonders empfehlenswert ist eine genaue Analyse der steuerlichen Auswirkungen in Zusammenarbeit mit Steuerberatern, die auf innovative Unternehmen spezialisiert sind.

Für Investoren ergeben sich neue Bewertungskriterien bei der Portfolioanalyse. Unternehmen, die geschickt von den neuen Regelungen profitieren können, könnten attraktivere Investitionsziele darstellen. Diversifikationsstrategien sollten die verbesserten Aussichten für deutsche Tech-Unternehmen berücksichtigen.

Institutionelle Investoren könnten ihre Allokation in deutsche und europäische Venture Capital-Fonds überdenken, da die verbesserten steuerlichen Rahmenbedingungen die Renditeerwartungen positiv beeinflussen können. Dies gilt besonders für alternative Anlageklassen, die sich als Ergänzung zu traditionellen Portfolios etabliert haben.

Internationale Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsausblick

Die deutschen Maßnahmen stehen im Kontext eines internationalen Wettbewerbs um Innovationsstandorte. Während andere europäische Länder ebenfalls um Startups und Investoren konkurrieren, positioniert sich Deutschland mit diesem Paket als attraktiver Standort für technologieorientierte Unternehmen. Besonders relevant ist dabei die Anhebung der Bruttolistenpreis-Grenze für förderfähige Elektrofahrzeuge von bisher 70.000 Euro auf 100.000 Euro, was die Fördermöglichkeiten für hochpreisige E-Auto-Modelle deutlich erweitert.

Die Entwicklungen könnten besonders für KI-Startups und CleanTech-Unternehmen positive Impulse setzen, da diese oft hohe Anfangsinvestitionen in Technologie und Infrastruktur benötigen. Die Kombination aus Superabschreibungen und langfristigen Steuersenkungen schafft ein attraktives Umfeld für diese zukunftsorientierten Branchen.

Für die Finanzierungslandschaft könnte dies bedeuten, dass deutsche Startups weniger auf externe Finanzierung angewiesen sind und gleichzeitig für internationale Investoren attraktiver werden. Dies könnte zu einer Verbesserung der Bewertungen und einer Erhöhung der verfügbaren Kapitalmengen führen.

Fazit: Chance für die deutsche Startup-Landschaft

Die 30% Superabschreibung ab Juli 2025 ist eine echte Chance für die deutsche Startup- und Investmentlandschaft. Besonders die Absetzung für Abnutzung (AfA) bietet einen wichtigen steuerlichen Vorteil für Startups, da sie es ermöglicht, Investitionen schneller und effizienter steuerlich geltend zu machen. Die Kombination aus kurzfristigen Liquiditätsvorteilen und langfristigen Steuersenkungen schafft ein attraktives Umfeld für Innovation und Wachstum.

Für Startups bedeuten die neuen Regelungen verbesserte Wachstumschancen und optimierte Kapitalstrukturen. Investoren können von potenziell höheren Renditen und einem gestärkten deutschen Innovationsökosystem profitieren. Plattformen wie inVenture Capital, die Privatanlegern Zugang zu institutionellen Venture Capital-Fonds bieten, könnten von diesen Entwicklungen besonders profitieren, da sie es ermöglichen, breit diversifiziert in europäische Startups zu investieren.

Besonders Deep-Tech-Startups mit hohen Anfangsinvestitionen in Forschung und Entwicklung könnten profitieren. Die Möglichkeit, teure Laborausrüstung schneller abzuschreiben, verbessert die Liquiditätssituation in den kritischen frühen Unternehmensjahren.

Die erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen könnte Deutschland dabei helfen, seine Position als führender Innovationsstandort in Europa zu festigen und im globalen Wettbewerb um die besten Startups und Investoren zu bestehen. Alle Beteiligten sollten die Entwicklungen genau verfolgen und ihre Strategien entsprechend anpassen, um optimal von den neuen Möglichkeiten zu profitieren.

Quellen:

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