AlixLabs sichert sich 14,1 Mio. € in Serie-A-Finanzierungsrunde zur Beschleunigung der APS™-Technologie
Das schwedische Deep-Tech-Unternehmen AlixLabs hat erfolgreich eine Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 14,1 Mio. € abgeschlossen, um die Entwicklung und Skalierung der firmeneigenen APS™-Technologie für kosteneffiziente Halbleiter herzustellen.


Das schwedische Deep-Tech-Unternehmen AlixLabs hat erfolgreich eine Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 14,1 Mio. € abgeschlossen. Diese Investition soll die Entwicklung und Skalierung der firmeneigenen Atomic Layer Etching Pitch Splitting (APS™)-Technologie vorantreiben, die eine kosteneffizientere Herstellung von Halbleitern der nächsten Generation ermöglicht.
"Diese Serie-A-Finanzierung ermöglicht es uns, unsere APS™-Innovation von der Kundenvalidierung zur industriellen Einführung zu transformieren", sagte Jonas Sundqvist, CEO von AlixLabs. "Wir treten nun in eine spannende Phase ein, in der wir uns auf Beta-Tests mit führenden Kunden konzentrieren – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur vollständigen Fertigung bis 2027."
Finanzierungsrunde – Faktenbox
Startup: AlixLabs AB
Hauptsitz: Lund, Schweden
Sektor: Halbleitertechnologie
Finanzierungsrunde: Serie A
Volumen: 14,1 Mio. €
Gesamtfinanzierung: Nicht bekannt gegeben
Investoren: Navigare Ventures, Industrifonden, FORWARD.one, STOAF, Global Brain
Verwendung der Mittel: Produktentwicklung und Marktexpansion
Neue Ernennungen: Keine angekündigt
AlixLabs und das APS™-Verfahren
AlixLabs wurde 2019 als Spin-off der Universität Lund gegründet und hat sich auf die Entwicklung der APS™-Technologie spezialisiert. Diese innovative Methode ermöglicht es, Halbleiterstrukturen mit atomarer Präzision zu ätzen, ohne auf teure Mehrfachbelichtungsverfahren oder ausschließlich auf EUV-Lithographie angewiesen zu sein. Das Geschäftsmodell von AlixLabs basiert auf der Lizenzierung der APS™-Technologie an Halbleiterhersteller sowie dem Verkauf spezialisierter Ätzanlagen.
Bedeutung der Finanzierungsrunde für AlixLabs und den Markt
Die aktuelle Finanzierungsrunde markiert einen Wendepunkt für AlixLabs, da sie den Übergang von der Technologievalidierung zur industriellen Anwendung ermöglicht. Die Investition wird verwendet, um die Forschungs- und Produktionskapazitäten in Lund und den Niederlanden auszubauen, die Zusammenarbeit mit Foundry-Partnern zu vertiefen und die industrielle Einführung der APS™-Technologie zu initiieren. Dieser Schritt steht im Einklang mit dem globalen Trend, in kosteneffiziente und nachhaltige Halbleiterfertigungstechnologien zu investieren.
Marktvergleich und Ausblick
Im Vergleich zu traditionellen Lithographieverfahren bietet die APS™-Technologie von AlixLabs eine kostengünstigere und energieeffizientere Alternative für die Herstellung von Halbleitern mit Strukturgrößen unter 20 Nanometern. Die Fähigkeit, ohne aufwendige Mehrfachbelichtungsverfahren auszukommen, positioniert AlixLabs als potenziellen Game-Changer in der Halbleiterindustrie. Herausforderungen könnten in der Skalierung der Technologie und der Integration in bestehende Fertigungsprozesse liegen. Dennoch deutet die aktuelle Finanzierungsrunde auf ein starkes Vertrauen der Investoren in die zukünftige Entwicklung und den Erfolg von AlixLabs hin.
Fazit
Mit der erfolgreichen Serie-A-Finanzierung in Höhe von 14,1 Mio. € steht AlixLabs vor einer vielversprechenden Zukunft. Die APS™-Technologie hat das Potenzial, die Halbleiterfertigung grundlegend zu verändern und den Weg für kosteneffiziente und nachhaltige Produktionsmethoden zu ebnen.