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Gradium sammelt 70 Millionen US-Dollar für ultraschnelle Voice-AI

Das Pariser Startup Gradium erhält Seed-Finanzierung zur Kommerzialisierung seiner KI-Sprachmodelle und plant Expansion nach Berlin und New York.

Samuel Gassauer
Samuel Gassauer
7. Dezember 20253 min
Gradium sammelt 70 Millionen US-Dollar für ultraschnelle Voice-AI

Das Pariser KI-Startup Gradium hat eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 70 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Die Runde wurde von FirstMark Capital und Eurazeo angeführt, mit Beteiligung von Xavier Niel, DST Global Partners und Eric Schmidt. Mit dem frischen Kapital will Gradium seine ultraschnellen, mehrsprachigen Audio-Sprachmodelle kommerzialisieren, das Team massiv ausbauen und internationale Produktzentren in Berlin und New York etablieren. Das Unternehmen, gegründet im Jahr 2025, entwickelt KI-basierte Sprachlösungen, die mit extrem niedriger Latenz in Echtzeit reagieren können – ein entscheidender Schritt für die nächste Generation von Mensch-Maschine-Interaktionen.

Das Unternehmen

Gradium wurde 2025 in Paris von Neil Zeghidour (CEO), Olivier Teboul (CTO), Laurent Mazaré (CCO) und Alexandre Défossez (CSO) gegründet. Das Startup hat sich auf die Entwicklung von KI-Sprachmodellen spezialisiert, die in Millisekunden auf Nutzereingaben reagieren und dabei mehrere Sprachen unterstützen. Ziel ist es, eine neue Ebene der Interaktion zwischen Mensch und Maschine zu ermöglichen – von KI-Agenten über Callcenter bis hin zu interaktiver Unterhaltung. Die Gründer bringen umfassende Erfahrung aus den Bereichen KI-Forschung, maschinelles Lernen und Sprachtechnologie mit. Gradium positioniert sich als Pionier im Bereich der ultraschnellen Voice-AI und will mit seiner Technologie neue Standards für Echtzeit-Sprachfeedback setzen. Die Lösungen des Unternehmens adressieren einen wachsenden Markt, in dem Geschwindigkeit und Natürlichkeit der Sprachausgabe immer wichtiger werden.

Die Finanzierung

Die Seed-Runde in Höhe von 70 Millionen US-Dollar zählt zu den größten Frühphasenfinanzierungen im europäischen KI-Sektor. FirstMark Capital und Eurazeo führen die Runde an, unterstützt von namhaften Investoren wie Xavier Niel, DST Global Partners und Eric Schmidt. Das starke Investorenkonsortium unterstreicht das Vertrauen in Gradiums Technologie und das Marktpotenzial. Die Mittel sollen vor allem in die Kommerzialisierung der Audio-Sprachmodelle fließen. Zudem plant das Unternehmen, das Team auf 80 Mitarbeitende zu erweitern und neue Produktzentren in Berlin und New York aufzubauen. Die Investoren sehen in Gradium einen Schlüsselakteur für die nächste Generation von Voice-AI-Anwendungen, die auf Echtzeit-Interaktion und Mehrsprachigkeit setzen.

Wachstumspläne

Mit dem frischen Kapital verfolgt Gradium ambitionierte Wachstumsziele. Im Fokus steht die Kommerzialisierung der eigenen Sprachmodelle, die durch ihre extrem niedrige Latenz und Mehrsprachigkeit neue Anwendungsfelder erschließen sollen. Das Team soll auf 80 Mitarbeitende anwachsen, um Entwicklung, Vertrieb und Support international zu stärken. Besonders im Blick hat Gradium dabei die Eröffnung von Produktzentren in Berlin und New York, um die Nähe zu wichtigen Märkten und Talenten zu sichern. Die Technologie soll in KI-Agenten, Callcentern und interaktiven Entertainment-Lösungen zum Einsatz kommen. Gradium will damit die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine revolutionieren und sich als führender Anbieter im Bereich Echtzeit-Voice-AI etablieren.

Stimmen zum Deal

"Real-time voice feedback will become a standard for the next generation of human-machine interfaces, from AI agents and call centers to interactive entertainment", kommentiert ein Associate von Eurazeo die Investition. Diese Einschätzung unterstreicht die strategische Bedeutung von Gradiums Technologie für die Zukunft der Sprachinteraktion.

Ausblick

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Seed-Runde und der Unterstützung namhafter Investoren ist Gradium hervorragend positioniert, um seine Vision einer ultraschnellen, mehrsprachigen Voice-AI Realität werden zu lassen. Die geplante Expansion und Produktentwicklung dürften den Innovationsdruck im Markt weiter erhöhen.