Kölner Startup alangu sichert sich 400.000 Euro Finanzierung für KI-basierte Gebärdensprachlösungen
Das Kölner Startup alangu hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von 400.000 Euro abgeschlossen, um seine KI-gestützten Gebärdensprachlösungen weiterzuentwickeln und die digitale Barrierefreiheit für gehörlose Menschen zu verbessern.


Kölner Startup alangu sichert sich 400.000 Euro Finanzierung für KI-basierte Gebärdensprachlösungen
Das Kölner Startup alangu hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde in Höhe von 400.000 Euro abgeschlossen. Diese Investition ermöglicht es dem Unternehmen, seine KI-gestützten Gebärdensprachlösungen weiterzuentwickeln und die digitale Barrierefreiheit für gehörlose Menschen zu verbessern.
Finanzierungsrunde – Faktenbox
Startup: alangu GmbH
Hauptsitz: Köln, Deutschland
Sektor: Technologie
Finanzierungsrunde: Seed
Volumen: 400 Tsd. €
Gesamtfinanzierung: Nicht bekannt
Investoren: Nicht bekannt
Verwendung der Mittel: Produktentwicklung und Marktexpansion
Neue Ernennungen: Keine angekündigt
alangu: KI-basierte Gebärdensprachübersetzung für digitale Barrierefreiheit
Die alangu GmbH wurde von Alexander Stricker, Norbert Helff, Elisabeth André und Patrick Gebhard gegründet und hat ihren Sitz in Köln. Das Unternehmen entwickelt eine innovative Software, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) und 3D-Avataren Texte in die Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt. Ziel ist es, gehörlosen Menschen einen barrierefreien Zugang zu digitalen Inhalten wie Webseiten, Videos und Online-Services zu ermöglichen. Das Geschäftsmodell basiert auf der Lizenzierung der Software an Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die ihre digitalen Angebote inklusiver gestalten möchten.
Bedeutung der Finanzierung für alangu und den Markt
Die aktuelle Finanzierung in Höhe von 400.000 Euro stellt einen bedeutenden Meilenstein für alangu dar. Sie ermöglicht es dem Unternehmen, seine KI-gestützten Gebärdensprachlösungen weiterzuentwickeln und die Marktexpansion voranzutreiben. Angesichts der steigenden Anforderungen an digitale Barrierefreiheit, insbesondere durch gesetzliche Vorgaben wie die Barrierefreiheits-Technikverordnung (BITV 2.0) und das Barrierefreiheits-Stärkungsgesetz (BFSG), positioniert sich alangu als wichtiger Akteur in einem wachsenden Markt. Die Investition spiegelt zudem das Interesse von Venture-Capital-Gebern an Startups wider, die innovative Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen bieten.
Wettbewerb und Marktchancen im Bereich digitaler Barrierefreiheit
Im Bereich der digitalen Barrierefreiheit gibt es bereits etablierte Anbieter, die Lösungen für verschiedene Bedürfnisse anbieten. alangu differenziert sich durch den Einsatz von KI und 3D-Avataren, die eine natürliche und verständliche Übersetzung in die Gebärdensprache ermöglichen. Diese Technologie bietet einen klaren Vorteil gegenüber traditionellen Methoden, die oft auf manuelle Übersetzungen angewiesen sind und weniger skalierbar sind. Herausforderungen für alangu könnten in der Akzeptanz und Integration der Technologie bei potenziellen Kunden liegen. Dennoch bietet der wachsende Markt für digitale Barrierefreiheit erhebliche Chancen für das Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Sensibilisierung für Inklusion und die gesetzlichen Anforderungen an barrierefreie digitale Angebote.
Fazit: alangu auf dem Weg zur digitalen Inklusion
Mit der erfolgreichen Finanzierungsrunde und der innovativen KI-basierten Gebärdensprachlösung steht alangu vor einer vielversprechenden Zukunft. Das Unternehmen hat das Potenzial, einen bedeutenden Beitrag zur digitalen Inklusion zu leisten und sich als führender Anbieter im Bereich der barrierefreien Kommunikation zu etablieren.
Quellen
alangu ist Finalist der Wirtschaftsnacht Rheinland 2025
alangu bei Web Summit PITCH Startup Competition
alangu: Preisgekrönte Software für Gebärdensprachübersetzung
30 Startups, die ihr in unserem Startup Village kennenlernen könnt
Startup-Ökosystem Köln 2024 – Trends, Zahlen & Investitionen
Startup-Website: https://alangu.de