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Lightbase sichert sich 2,2 Mio. € in Pre-Seed-Finanzierungsrunde und startet KI-gestütztes Entwickler-Tool

Das Madrider Startup Lightbase hat 2,2 Mio. € in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde eingeworben, um sein KI-gestütztes Entwickler-Tool weiterzuentwickeln und den Markt in Europa und Nordamerika zu erschließen.

Samuel Gassauer
Samuel Gassauer
16. September 20252 min
Lightbase sichert sich 2,2 Mio. € in Pre-Seed-Finanzierungsrunde und startet KI-gestütztes Entwickler-Tool

Das Madrider Startup Lightbase hat erfolgreich eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 2,2 Mio. € abgeschlossen und gleichzeitig den offiziellen Start seines KI-gestützten Entwickler-Tools bekannt gegeben. Diese Investition zielt darauf ab, die Produktivität von Engineering-Teams durch die Beseitigung von Wissenssilos zu steigern.

Finanzierungsrunde – Faktenbox

  • Startup: Lightbase

  • Sitz: Madrid, Spanien

  • Branche: Informationstechnologie, Softwareentwicklung

  • Finanzierungsrunde: Pre-Seed

  • Volumen: 2,2 Mio. €

  • Bisher eingesammelt: 2,2 Mio. €

  • Investoren: Picus Capital (Lead), Kfund, Helloworld sowie Angel-Investoren Jorge Poyatos, Albert Nieto, Christian Beedgen und Rodrigue Schäfer

  • Verwendung der Mittel: Produktentwicklung, Teamerweiterung, Kundengewinnung in Europa und Nordamerika

  • Neue Personalien: Keine bekanntgegeben

Startup & Geschäftsmodell

Lightbase wurde von Paul Goldbaum, dem ehemaligen CTO von Seedtag, gegründet. Das Unternehmen entwickelt eine KI-gestützte Plattform, die Engineering-Teams dabei unterstützt, ihre Codebasis besser zu verstehen und effizienter zu arbeiten. Durch die Integration in den Code und die Entwicklungswerkzeuge eines Unternehmens bietet Lightbase präzise und aktuelle Antworten auf technische Fragen, wodurch der Zeitaufwand für Meetings, Onboarding und Wissensübergaben erheblich reduziert wird.

Bedeutung der Runde für Startup & Markt

Die erfolgreiche Finanzierungsrunde ermöglicht es Lightbase, sein Produkt weiterzuentwickeln, das Team zu vergrößern und erste Kunden in Europa und Nordamerika zu gewinnen. In wachsenden Engineering-Organisationen ist der Hauptengpass für die Produktivität nicht das Schreiben von Code, sondern das Finden und Teilen des notwendigen Wissens, um Änderungen vorzunehmen. Entwickler verbringen etwa ein Drittel ihrer Zeit mit Codierung, während der Rest für Meetings, Unterbrechungen und Koordination aufgewendet wird. Senior-Ingenieure tragen die größte Last, indem sie Fragen beantworten und Mentoring betreiben. Dieses Problem verschärft sich bei Neueinstellungen, die eine steile Lernkurve haben und auf Teamkollegen angewiesen sind, da es keinen zuverlässigen, selbstbedienbaren Weg gibt, sich in der Codebasis zurechtzufinden. Wenn erfahrene Ingenieure das Team wechseln oder das Unternehmen verlassen, gehen kritische Kontexte verloren, was kostspielige und schwer zu schließende Wissenslücken schafft.

Ausblick oder Marktvergleich

Mit der zunehmenden Komplexität von Softwareprojekten und der steigenden Anzahl von Remote-Teams wird der Bedarf an effizienten Wissensmanagement-Tools immer dringlicher. Lightbase positioniert sich in diesem wachsenden Marktsegment als Lösung, die durch den Einsatz von KI die Produktivität von Engineering-Teams erheblich steigern kann. Die erfolgreiche Finanzierungsrunde und die Unterstützung namhafter Investoren unterstreichen das Potenzial des Unternehmens, sich als führender Anbieter in diesem Bereich zu etablieren.

Quellenangaben