
Das niederländische MedTech-Startup Plasmacure hat erfolgreich eine Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 6 Mio. € abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von dem US-amerikanischen Unternehmen Venture Medical, unterstützt durch Coöperatie VGZ, Noaber und Stichting Triade. Zusätzlich wird Venture Medical über 8,5 Mio. € für die Markteinführung in den USA bereitstellen.
"Wir sehen PLASOMA als eine transformative Technologie, die neu definiert, was im Bereich der Wundheilung möglich ist."
Finanzierungsrunde – Faktenbox
Startup: Plasmacure
Sitz: Nijmegen, Niederlande
Branche: Medizintechnik
Finanzierungsrunde: Serie A
Volumen: 6 Mio. €
Bisher eingesammelt: Nicht veröffentlicht
Investoren: Venture Medical, Coöperatie VGZ, Noaber, Stichting Triade, EIC Fund, Oost NL
Verwendung der Mittel: Globale Expansion und Förderung der Adoption von PLASOMA
Neue Personalien: Keine bekanntgegeben
Startup & Geschäftsmodell
Plasmacure entwickelt das PLASOMA-System, das kaltes Plasma zur Behandlung komplexer Wunden wie diabetischer Fußgeschwüre einsetzt. Das System besteht aus einem Pulser und einer Einweg-Pad, die gemeinsam kaltes Plasma direkt in der Wunde erzeugen, um Heilungsprozesse zu beschleunigen. Klinische Studien zeigen, dass PLASOMA bis zu 2,5-mal effektiver ist als herkömmliche Behandlungen.
Bedeutung der Runde für Startup & Markt
Die Finanzierung ermöglicht Plasmacure, PLASOMA international zu vermarkten und die Behandlung komplexer Wunden zu revolutionieren. Angesichts steigender Diabetesraten und einer alternden Bevölkerung bietet das System eine dringend benötigte Lösung für schwer heilende Wunden.
Ausblick oder Marktvergleich
Mit der Unterstützung von Venture Medical plant Plasmacure den Eintritt in den US-Markt, wo die Zulassung durch die FDA angestrebt wird. Die Partnerschaft zielt darauf ab, PLASOMA als neuen Standard in der Wundversorgung zu etablieren und Patienten weltweit verbesserte Heilungschancen zu bieten.
