Win-Win sichert sich 3 Mio. £ zur Expansion von kakao-freiem Schokoladenersatz in Europa
Das britische Food-Tech-Startup Win-Win hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde 3 Mio. £ (ca. 3,5 Mio. €) eingesammelt, um seine kakao-freien Schokoladenalternativen weiterzuentwickeln und seine Präsenz auf dem europäischen Markt auszubauen.


Das britische Food-Tech-Startup Win-Win hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde 3 Mio. £ (ca. 3,5 Mio. €) eingesammelt, um seine kakao-freien Schokoladenalternativen weiterzuentwickeln und seine Präsenz auf dem europäischen Markt auszubauen. Diese Investition unterstreicht das wachsende Interesse an nachhaltigen und innovativen Lösungen in der Lebensmittelindustrie.
"Die Schokoladenindustrie steht an einem Wendepunkt und benötigt alternative Lösungen, die stabiler sowie umwelt- und sozialverträglicher sind."
Finanzierungsrunde – Faktenbox
Startup: Win-Win
Sitz: London, Vereinigtes Königreich
Branche: Food-Tech, nachhaltige Lebensmittelproduktion
Finanzierungsrunde: Series A
Volumen: 3 Mio. £ (ca. 3,5 Mio. €)
Bisher eingesammelt: 8 Mio. £ (ca. 9,3 Mio. €)
Investoren: Oetker Collection, FoodLabs, Mustard Seed Maze, Gota Ventures, Paulig, Kapital
Verwendung der Mittel: Produktentwicklung, Personalaufbau, Expansion in europäische Märkte
Neue Personalien: Keine bekanntgegeben
Startup & Geschäftsmodell
Win-Win wurde 2021 gegründet und hat sich auf die Entwicklung von Schokoladenalternativen ohne Kakao spezialisiert. Durch den Einsatz innovativer Technologien und nachhaltiger, natürlicher Zutaten wie Reis und Johannisbrot bietet das Unternehmen Produkte an, die in Geschmack und Textur herkömmlicher Schokolade ähneln. Dabei legt Win-Win besonderen Wert auf Umweltverträglichkeit und soziale Verantwortung.
Die Produktionsmethoden von Win-Win nutzen traditionelle Schokoladenherstellungstechniken wie Rösten, Mahlen, Verfeinern und Temperieren, jedoch ohne den Einsatz von Kakao. Dies ermöglicht die Herstellung von Produkten, die bis zu 80 % weniger Wasser verbrauchen und 82 % weniger CO₂-Emissionen verursachen als konventionelle Schokolade. Die Produkte sind vielseitig einsetzbar und eignen sich für die Herstellung von Gebäck, Kuchen, Keksen, Glasuren, Donuts und Desserts.
Bedeutung der Runde für Startup & Markt
Die aktuelle Finanzierungsrunde ermöglicht es Win-Win, seine Produktionskapazitäten zu erweitern, neue Produktlinien zu entwickeln und in weitere europäische Märkte zu expandieren. Dies ist besonders relevant, da die Schokoladenindustrie zunehmend mit Herausforderungen wie Klimawandel, steigenden Preisen und Lieferkettenunsicherheiten konfrontiert ist. Durch die Bereitstellung einer nachhaltigen Alternative bietet Win-Win sowohl Herstellern als auch Verbrauchern eine Lösung, die den aktuellen Marktanforderungen gerecht wird.
Die Partnerschaft mit der Martin Braun-Gruppe, einem führenden Unternehmen im Bäckereisektor, ermöglicht es Win-Win, seine Produkte einem breiteren Kundenkreis zugänglich zu machen. Die Zusammenarbeit umfasst die Entwicklung von veganen Milch- und Zartbitter-Schokoladenalternativen, die als Glasuren für verschiedene Backwaren verwendet werden können.
Ausblick oder Marktvergleich
Die Investition in Win-Win spiegelt einen wachsenden Trend in der Lebensmittelindustrie wider, der auf nachhaltige und innovative Produkte setzt. Angesichts der Herausforderungen, denen sich die traditionelle Kakaoindustrie gegenübersieht, könnten kakao-freie Alternativen an Bedeutung gewinnen. Unternehmen wie Win-Win positionieren sich als Vorreiter in diesem Bereich und könnten den Markt für Schokoladenprodukte nachhaltig verändern.
Quellenangaben
Green Queen: https://www.greenqueen.com.hk/martin-braun-gruppe-cocoa-free-chocolate-glazes-win-win/
Tech Funding News: https://techfundingnews.com/win-win-gobbles-3m-to-expand-cocoa-free-chocolate-across-europe/
Startup-Website: https://www.eatwinwin.com/