HealthTech 2026: Warum Telemedizin-Startups boomen

Telemedizin-Startups als Investmentchance: Warum Videosprechstunden-Software die nächste Wachstumswelle im Digital Health-Sektor antreibt.

Johannes Fiegenbaum
Johannes Fiegenbaum
28. Juli 202510 min read
HealthTech 2026: Warum Telemedizin-Startups boomen

Noch vor wenigen Jahren galt die deutsche Gesundheitsbranche als digitales Entwicklungsland. Faxgeräte dominierten die Kommunikation zwischen Praxen, und Videosprechstunden waren die absolute Ausnahme. 2025 präsentiert sich ein völlig anderes Bild: Der deutsche Telemedizin-Markt erreicht laut Marktanalysen ein Volumen von etwa 5 Milliarden Euro, mit jährlichen Wachstumsraten von über 18 Prozent bis 2033.

Diese Entwicklung ist kein Zufall. Sie resultiert aus dem Zusammenspiel mehrerer Faktoren: Der akute Ärztemangel in ländlichen Regionen zwingt zu neuen Versorgungsmodellen. Die alternde Bevölkerung benötigt niedrigschwellige Zugänge zur Gesundheitsversorgung. Und nicht zuletzt haben die Erfahrungen der Pandemiejahre gezeigt, dass digitale Arzt-Patienten-Kontakte funktionieren können.

Regulatorische Revolution: Die 50-Prozent-Regel als Gamechanger

Der eigentliche Durchbruch kam jedoch von regulatorischer Seite. Das im März 2024 in Kraft getretene Digitalgesetz (DigiG) markiert einen Paradigmenwechsel in der deutschen Gesundheitspolitik. Die wichtigste Änderung für Investoren: Ab April 2025 dürfen Ärzte bis zu 50 Prozent ihrer Patienten ausschließlich per Video behandeln – ohne Unterscheidung zwischen bekannten und unbekannten Patienten.

Diese scheinbar technische Regeländerung hat massive wirtschaftliche Auswirkungen. Ein Rechenbeispiel verdeutlicht das Potenzial: Eine durchschnittliche Hausarztpraxis mit 1.000 Scheinen pro Quartal könnte theoretisch 500 davon digital abwickeln. Bei einer durchschnittlichen Vergütung und zusätzlichen Technikzuschlägen entsteht ein adressierbarer Markt, der Software-Anbieter elektrisiert.

Hinzu kommen weitere regulatorische Beschleuniger: Die elektronische Patientenakte (ePA) wird ab 2025 für alle Versicherten automatisch angelegt (Opt-out-Verfahren). Das E-Rezept ist seit 2024 verpflichtend. Und Apotheken dürfen neuerdings „assistierte Telemedizin" in speziellen Beratungsräumen anbieten. All diese Bausteine fügen sich zu einem digitalen Ökosystem zusammen, in dessen Zentrum die Videosprechstunde steht.

Der Markt in Zahlen: Milliardenpotenzial lockt Investoren

Die Marktdaten sprechen eine eindeutige Sprache. 2024 wurden in Deutschland bereits 2,7 Millionen Videosprechstunden über die gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet – ein Plus von fast 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Experten erwarten für 2025 einen weiteren Anstieg auf über 3 Millionen Konsultationen.

Besonders aufschlussreich ist die Verteilung: Während Hausärzte etwa die Hälfte aller Videosprechstunden durchführen, machen Psychotherapeuten bereits über ein Drittel des Volumens aus. In der Psychotherapie nutzen immer mehr Praxen Videotechnik – ein Hinweis darauf, dass bestimmte Fachrichtungen die Digitalisierung schneller vorantreiben als andere.

Der europäische Telemedizin-Markt soll laut Analysten von 25,85 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 auf über 100 Milliarden US-Dollar bis 2033 wachsen. Deutschland ist dabei bereits heute der größte Einzelmarkt in Europa – trotz der lange Zeit restriktiven Regulierung.

Software-Anbieter im Fokus: Warum SaaS-Modelle Investoren begeistern

Im Zentrum der Investmentwelle stehen nicht die Telemedizin-Praxen selbst, sondern die Software-Anbieter, die die technische Infrastruktur bereitstellen. Das Geschäftsmodell ist bestechend einfach und hochskalierbar: Ärzte zahlen monatliche Lizenzgebühren für DSGVO-konforme Videosprechstunden-Software, die sich nahtlos in bestehende Praxisverwaltungssysteme integriert.

Ein Beispiel ist das Schweriner Start-up arztkonsultation.de, das Anfang 2024 eine Seed-Finanzierung über 500.000 Euro von ESB Invest erhielt. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bereits über 2 Millionen Videosessions vermittelt und verfolgt ein klassisches B2B-SaaS-Modell mit monatlichen Abogebühren pro Arzt. Die Bruttomargen in diesem Segment liegen bei beeindruckenden 75 bis 85 Prozent.

Die Attraktivität für Investoren liegt auf der Hand: niedrige Kundenakquisitionskosten, wiederkehrende Umsätze und eine hohe Kundenbindung. Wenn ein Arzt einmal eine Videosprechstunden-Lösung in seine Praxisabläufe integriert hat, ist ein Wechsel unwahrscheinlich. Die Net Revenue Retention – ein Schlüsselindikator für SaaS-Unternehmen – liegt bei erfolgreichen Anbietern über 100 Prozent.

Hybridmodelle und Spezialisten: Die Vielfalt der Geschäftsmodelle

Neben reinen Software-Anbietern entstehen zunehmend komplexere Geschäftsmodelle. Das schwedische Unternehmen Kry (in Deutschland als Livi bekannt) verfolgt einen hybriden Ansatz: Neben der Telemedizin-Plattform betreibt das Unternehmen auch eigene Gesundheitszentren. 2022 sicherte sich Kry eine Finanzierungsrunde über 160 Millionen US-Dollar, nachdem es bereits 2021 beeindruckende 300 Millionen US-Dollar eingesammelt hatte.

Ein anderes Beispiel ist Patient21 aus Berlin, das 2023 eine 100-Millionen-Euro-Finanzierung abschloss. Das Geschäftsmodell: systematischer Aufkauf von Arztpraxen, die dann digital vernetzt und über eine zentrale Plattform gesteuert werden. Die Margen sind mit 35 bis 55 Prozent niedriger als bei reinen Software-Anbietern, dafür ist das Modell weniger abhängig von einzelnen Technologieentscheidungen.

Besonders spannend sind vertikale Spezialisten wie Clinomic aus Aachen. Das Start-up fokussiert sich auf Tele-Intensivmedizin und kombiniert KI-gestützte Entscheidungshilfen mit Fernüberwachung von Intensivbetten. 2023 sammelte Clinomic 16 Millionen Euro ein – die Investoren setzen auf die hohen Eintrittsbarrieren und die kritische Bedeutung der Anwendung.

Die Investmentthese: Warum VCs jetzt einsteigen

Aus Sicht von Venture-Capital-Gebern sprechen mehrere Faktoren für Investments in Telemedizin-Software:

1. Regulatorische Klarheit schafft Planungssicherheit: Mit dem Digitalgesetz und der 50-Prozent-Regel ist der regulatorische Rahmen geklärt. Investoren müssen nicht mehr befürchten, dass politische Kehrtwenden das Geschäftsmodell gefährden.

2. Bewährte Unit Economics: Erfolgreiche Anbieter wie Kry nähern sich der Profitabilität. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von -19,5 Prozent (2023) auf -4,4 Prozent (2024). Bei amerikanischen Vergleichsunternehmen wie Hims & Hers liegt der Free Cashflow bereits bei über 50 Millionen US-Dollar jährlich.

3. Netzwerkeffekte und Datenvorteile: Mit der ePA-Einführung entstehen neue Geschäftsmodelle rund um Datenanalyse und Real-World-Evidence. Plattformen, die viele Ärzte und Patienten verbinden, können wertvolle Gesundheitsdaten (anonymisiert und DSGVO-konform) für Forschungszwecke nutzen.

4. Exit-Perspektiven werden konkreter: Strategische Käufer aus dem Pharma- und Klinikbereich suchen digitale Vertriebskanäle. Die Schweizer Versandapotheke Zur Rose übernahm bereits 2020 TeleClinic – weitere Übernahmen dürften folgen.

Chancen und Risiken: Eine ausgewogene Betrachtung

Bei aller Euphorie sollten Investoren auch die Risiken im Blick behalten. Die Telemedizin-Branche steht vor mehreren Herausforderungen:

Fragmentierung: Der deutsche Markt ist stark fragmentiert. Die Top-5-Anbieter haben zusammen weniger als 10 Prozent Marktanteil. Eine Konsolidierung ist wahrscheinlich, aber der Prozess könnte Jahre dauern.

Technologierisiken: Die Integration in bestehende Praxisverwaltungssysteme bleibt komplex. Interoperabilität ist ein Dauerthema, und nicht alle Anbieter meistern die technischen Herausforderungen.

Akzeptanzbarrieren: Trotz aller Fortschritte bieten nur 37 Prozent aller Praxen Videosprechstunden an. Die Durchdringung steigt, aber langsamer als von manchen Investoren erhofft.

Vergütungsunsicherheit: Die Abrechnungsmodalitäten für Videosprechstunden werden regelmäßig angepasst. Änderungen im EBM (Einheitlicher Bewertungsmaßstab) können die Wirtschaftlichkeit beeinflussen.

Auf der Chancenseite stehen jedoch gewichtige Argumente. Die demografische Entwicklung garantiert steigende Nachfrage. Der Fachkräftemangel zwingt zu effizienteren Versorgungsmodellen. Und die Generation der „Digital Natives" rückt in ein Alter, in dem Gesundheitsleistungen relevanter werden.

Praxisbeispiel: Der Weg eines Telemedizin-Start-ups

Um die Dynamik des Marktes zu verstehen, lohnt ein Blick auf die Entwicklung konkreter Unternehmen. Das bereits erwähnte arztkonsultation.de zeigt exemplarisch, wie sich Telemedizin-Start-ups positionieren.

Das 2020 gegründete Unternehmen setzte von Anfang an auf ein B2B-Modell: Statt selbst Patienten zu akquirieren, stellt es Ärzten die technische Infrastruktur zur Verfügung. Die Plattform lässt sich als White-Label-Lösung in bestehende Praxis-Websites integrieren. Ärzte behalten ihre Patientenbeziehungen, das Start-up verdient an den monatlichen Lizenzgebühren.

Nach eigenen Angaben wurden über die Plattform bereits mehr als 2 Millionen Videokonsultationen durchgeführt. Die Wachstumsraten sind beeindruckend: Im Jahr 2023 verdoppelte sich die Zahl der angeschlossenen Ärzte. Die Seed-Finanzierung über 500.000 Euro Anfang 2024 soll primär in die Produktentwicklung und den Vertrieb fließen.

Interessant ist auch die Investorenstruktur: Neben dem Lead-Investor ESB Invest beteiligte sich die MBG Mecklenburg-Vorpommern. Family Offices zeigen ebenfalls Interesse – ein Zeichen dafür, dass Telemedizin als Anlageklasse auch konservativere Investoren anzieht.

Zukunftsausblick: KI und grenzüberschreitende Versorgung

Die nächste Entwicklungsstufe der Telemedizin wird maßgeblich von zwei Trends geprägt: Künstliche Intelligenz und Internationalisierung.

KI-gestützte Systeme können bereits heute Routineaufgaben übernehmen. Chatbots führen Erstanamnesen durch, Algorithmen priorisieren Patienten nach Dringlichkeit, und Bilderkennungssysteme unterstützen bei der Diagnostik. Experten schätzen, dass KI die benötigte Arztzeit pro Videokonsultation um 30 bis 40 Prozent reduzieren kann. Für Investoren bedeutet das: höhere Margen und bessere Skalierbarkeit.

Die Internationalisierung wird durch den European Health Data Space (EHDS) vorangetrieben. Ab 2025 sollen Patientendaten EU-weit zugänglich sein – natürlich nur mit Zustimmung der Betroffenen. Für Telemedizin-Anbieter eröffnen sich damit neue Märkte: Ein deutscher Spezialist könnte Patienten in Frankreich oder Polen behandeln.

Auch neue Anwendungsfelder entstehen. Die Kombination von Telemedizin mit Wearables und IoT-Geräten ermöglicht kontinuierliches Monitoring chronisch Kranker. Der Boom bei GLP-1-Medikamenten (Abnehmspritzen) schafft Bedarf für regelmäßige Fernbetreuung. Und in der Psychotherapie etablieren sich hybride Modelle, die Präsenz- und Videositzungen kombinieren.

Empfehlungen für Anleger: So partizipieren Sie am Telemedizin-Boom

Für Privatanleger, die vom Telemedizin-Boom profitieren möchten, gibt es verschiedene Wege:

Direktinvestments in Telemedizin-Start-ups sind meist institutionellen Investoren vorbehalten. Die Mindestanlagesummen liegen oft im sechsstelligen Bereich, und der Zugang zu den besten Deals erfordert ein etabliertes Netzwerk.

Börsennotierte Telemedizin-Aktien bieten einen einfacheren Zugang, sind aber im europäischen Raum rar. Amerikanische Unternehmen wie Teladoc oder Hims & Hers sind handelbar, bilden aber nicht die Dynamik des deutschen Marktes ab.

Venture-Capital-Dachfonds wie der iVC Venture Innovation Fund ermöglichen Privatanlegern den Zugang zu institutionellen VC-Fonds, die auch in Telemedizin investieren. Die Mindestanlage liegt hier bei 10.000 Euro, und die Diversifikation über verschiedene Fonds und Branchen reduziert das Risiko.

Digital-Health-ETFs bieten die breiteste Streuung, bilden aber meist große, etablierte Unternehmen ab. Die spannenden Wachstumsstories im Telemedizin-Bereich finden sich eher bei kleineren, nicht börsennotierten Unternehmen.

Wichtig ist in jedem Fall eine durchdachte Portfoliostrategie. Telemedizin-Investments sollten als Wachstumsbaustein in einem diversifizierten Portfolio verstanden werden. Die Erfahrungen aus anderen Technologiesektoren zeigen: Nicht jedes Start-up wird zum Unicorn, aber die Gewinner können spektakuläre Renditen erzielen.

Häufige Fragen (FAQ)

Was unterscheidet Telemedizin-Software von herkömmlichen Videokonferenz-Tools? Telemedizin-Software muss strenge Datenschutzanforderungen erfüllen (DSGVO, Patientendaten), bietet spezielle Funktionen wie Terminbuchung, Abrechnungsintegration und Dokumentation. Zudem sind Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Zertifizierungen als Medizinprodukt erforderlich.

Wie hoch sind die typischen Renditeerwartungen bei Telemedizin-Investments? Venture-Capital-Investoren kalkulieren bei erfolgreichen Telemedizin-Investments mit Renditen zwischen 20 und 40 Prozent jährlich. Einzelne Erfolgsgeschichten können deutlich höhere Renditen erzielen, allerdings ist das Ausfallrisiko bei Start-ups ebenfalls hoch. Eine Diversifikation über mehrere Investments ist daher essentiell.

Welche regulatorischen Risiken bestehen noch? Die Hauptrisiken liegen in möglichen Änderungen der Vergütungsstrukturen und Datenschutzverschärfungen. Allerdings zeigt der politische Trend klar in Richtung Digitalisierung. Das Risiko einer kompletten Kehrtwende gilt als gering.

Sind Telemedizin-Anbieter profitabel? Die meisten Telemedizin-Start-ups sind noch nicht profitabel, nähern sich aber dem Break-even. Kry reduzierte seine Verluste deutlich, amerikanische Anbieter wie Hims & Hers erwirtschaften bereits positive Cashflows. SaaS-Anbieter mit schlanken Strukturen erreichen schneller die Profitabilität als hybride Modelle.

Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Videosprechstunden? Die Nachfrage steigt kontinuierlich. 2024 wurden 25 Prozent mehr Videosprechstunden abgerechnet als im Vorjahr. Mit der 50-Prozent-Regel ab 2025 erwarten Experten eine weitere Beschleunigung. Besonders in der Psychotherapie und bei chronischen Erkrankungen ist die Akzeptanz hoch.

Welche Rolle spielen die Krankenkassen? Krankenkassen sind zunehmend Treiber der Entwicklung. Sie integrieren Telemedizin-Angebote in ihre Apps, zahlen Technikzuschläge und fördern digitale Gesundheitsanwendungen. Einige Kassen investieren sogar direkt in Telemedizin-Start-ups oder entwickeln eigene Plattformen.

Ist der deutsche Markt nicht zu klein für große Exits? Der deutsche Markt ist der größte in Europa und bietet erhebliches Potenzial. Zudem ermöglicht die EU-Harmonisierung eine Expansion in andere Länder. Strategische Käufer wie Klinikkonzerne oder Pharmaunternehmen suchen aktiv nach Übernahmezielen. Die ersten IPOs werden für 2027/2028 erwartet.

Wie kann ich als Privatanleger konkret investieren? Der einfachste Weg führt über spezialisierte VC-Dachfonds, die auch in Digital-Health-Start-ups investieren. Alternativ bieten einige Crowdinvesting-Plattformen gelegentlich Telemedizin-Projekte an. Für eine professionelle Diversifikation empfiehlt sich jedoch der Weg über etablierte Fondsstrukturen.

Quellen

Spherical Insights (2024). Germany Telemedicine Market Size, Share, Growth Analysis. https://www.sphericalinsights.com/de/reports/germany-telemedicine-market

Market Data Forecast (2024). Europe Telemedicine Market Analysis and Forecast to 2033. https://www.marketdataforecast.com/market-reports/europe-telemedicine-market

Bundesministerium für Gesundheit (2024). Gesetz zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens (Digital-Gesetz – DigiG). https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/gesetze-und-verordnungen/guv-20-lp/digig.html

Startbase (2024). Digital-Health-Start-up arztkonsultation erhält 500.000 Euro. https://www.startbase.de/news/digital-health-start-up-arztkonsultation-erhaelt-500-000-euro/

Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (2024). Anzahl der Videosprechstunden auf 2,7 Millionen gestiegen. https://www.zi.de/das-zi/medien/medieninformationen-und-statements/

Kry (2024). Kry drives growth in 2024 with its best results to date. https://www.kry.se/press/nyheter/kry-drives-growth-in-2024-with-its-best-results-to-date/