Warum Secondaries jetzt im Fokus stehen: Zinswende, Bewertungsabschläge und neue Marktregeln 2026

Secondaries und Zinswende: Warum der europäische Private-Equity-Markt 2026 neue Chancen und Herausforderungen für moderne Investoren bietet.

Johannes Fiegenbaum
Johannes Fiegenbaum
26. September 202511 min read
Warum Secondaries jetzt im Fokus stehen: Zinswende, Bewertungsabschläge und neue Marktregeln 2026

Die europäischen Private Markets stehen vor einem Umbruch, der über normale Marktzyklen hinausgeht. Was jahrelang als exklusives Terrain institutioneller Großinvestoren galt, öffnet sich durch eine einmalige Kombination aus strukturellen Marktveränderungen, regulatorischen Reformen und makroökonomischen Verschiebungen für eine neue Investorenschicht. Der Sekundärmarkt für Private Equity und Venture Capital entwickelt sich von einer Notlösung zu einer strategischen Anlageklasse – und bietet gerade jetzt Einstiegschancen, die attraktiver sind als in typischen Marktphasen.

Liquiditätsklemme: Was jetzt anders ist

Strukturelle Herausforderungen verändern das Spiel

Der Private Equity-Sektor befindet sich in einer Liquiditätssituation, die ungewöhnlicher ist als in früheren Zyklen. Kapitalmengen, die deutlich über typischen Marktphasen liegen, sind in älteren Fondsvintages gefangen, während sich durchschnittliche Haltedauern stärker verlängert haben als in vergleichbaren Perioden der Vergangenheit.

Praxisbeispiel aus dem Tech-Umfeld: Ein mittelständischer Unternehmer steht nach einem erfolgreichen Firmenverkauf vor der Entscheidung, wie er seine Erlöse optimal reinvestiert. Klassische Fremdfinanzierungen sind durch die Zinswende kostspieliger geworden als in der Niedrigzinsphase. Viele setzen daher verstärkt auf gestaffelte Alternative-Investments: direkte Club Deals, Kreditfonds oder Dachfonds für strategische Diversifikation. Dies bietet mehr Flexibilität als traditionelle Bankfinanzierungen und reduziert die Abhängigkeit von etablierten Kreditgebern.

VC unter Druck: Europa kämpft mit Ausschüttungen

Das europäische Venture Capital-Ökosystem zeigt ausgeprägteren Anpassungsdruck als Private Equity. Während Europa beachtliche Fortschritte bei der Startup-Finanzierung gemacht hat, kämpfen viele VC-Fonds mit Ausschüttungsraten, die spürbar unter den Erwartungen der Limited Partners liegen im Vergleich zu früheren Fondsgenerationen.

Die unterdurchschnittlichen DPI-Werte bei europäischen Venture Capital-Fonds sind besonders problematisch für Fonds aus der Hochbewertungsphase. Diese Assets stehen unter stärkerem Druck als Assets aus konservativeren Vintage-Jahren.

Zinswende: Der neue Renditehebel

Bewertungsgrundlagen im Wandel

Die europäische Zinswende hat die Private Markets-Bewertung stärker neu kalibriert als andere makroökonomische Entwicklungen der vergangenen Dekade. Höhere Diskontierungssätze führen zu niedrigeren Unternehmensbewertungen im Vergleich zur Niedrigzinsphase, während Finanzierungskosten für Leverage-Buy-outs überproportionaler gestiegen sind als bei traditionellen Finanzierungen.

Paradoxe Wirkung: Während Primärinvestitionen schwieriger werden als in der Vergangenheit, entstehen im Sekundärmarkt Einstiegschancen zu reduzierten Preisen im Vergleich zu normalen Marktbedingungen.

Tech-Führungskräfte: Neue Investitionslogiken

Typisches Szenario: Ein CTO eines erfolgreichen Scale-ups erhält nach einer Finanzierungsrunde Bonuszahlungen, die über seinem üblichen Anlagebudget liegen. Statt diese konservativer als bisher in klassische Anleihen zu investieren, erwägt er eine Diversifikation über:

  • Schuldscheindarlehen: Langfristig, planbar, moderatere Liquidität als Private Markets

  • Private-Debt-Secondaries: Höhere potenzielle Mehrerträge als traditionelle Bonds, aber längere Kapitalbindung als liquide Assets

Diese Entscheidung spiegelt Investitionslogiken wider, die attraktiver geworden sind als vor der Zinswende.

Die Zinswende und ihre Auswirkungen auf VC-Bewertungen schaffen Bewertungsabschläge, die über typischen Marktzyklen liegen.

Bewertungsabschläge: Systematische Chancen erkennen

Europäische Secondaries unter Druck

Der europäische Sekundärmarkt zeigt Bewertungsabschläge, die über den langfristigen Durchschnitt hinausgehen im Vergleich zu anderen Private Markets-Regionen. LP-Secondary-Preise liegen spürbar unter den ursprünglichen Bewertungen, während bei bestimmten Strategien noch höhere Abschläge zu beobachten sind als in anderen Marktsegmenten.

Venture Capital-Portfolios werden teilweise mit Diskounts gehandelt, die über den Abschlägen anderer Private Markets-Strategien liegen. Diese Diskrepanzen entstehen durch:

  • Begrenztere Liquidität als in öffentlichen Märkten

  • Höhere Bewertungsunsicherheiten als bei etablierteren Assets

  • Dringlichere Kapitalbedürfnisse bei Limited Partners als ursprünglich geplant

Qualitätsselektion: Der entscheidende Faktor

Expertenkontroverse: Nicht alle Assets im Sekundärmarkt sind gleichwertig. Hochwertige Buyout-Fonds werden mit geringeren Abschlägen gehandelt als riskantere Strategien, während problematische Portfolios stärkere Diskounts aufweisen als der Marktdurchschnitt.

Skeptiker warnen: Die Transparenz im Secondaries-Markt ist geringer als im Primärmarkt. Informationsasymmetrien sind ausgeprägter als in liquiden Märkten. Das Vertrauensverhältnis zum Manager wird kritischer als bei anderen Anlageklassen.

Befürworter betonen: Arbitragemöglichkeiten sind attraktiver als in normalen Marktphasen – aber nur für Investoren mit überdurchschnittlicher Expertise im Vergleich zu Standardanalysen.

Illiquidität: Risiko oder Renditehebel?

Was die Praxis zeigt

Positive Erfahrungen: Wer Mittel länger binden kann als der Durchschnittsanleger, partizipiert an Ertragserwartungen, die über liquiden Investments liegen. Manager mit überdurchschnittlichen Track Records nutzen Secondaries gezielter für Risikomanagement als über Primärinvestments.

Negative Erfahrungen: Bei ungeplanten Liquiditätsbedürfnissen mussten Investoren Anteile zu ungünstigeren Konditionen verkaufen als ursprünglich kalkuliert. Konkreter Fall: In einer Fondsstruktur waren Notverkäufe nötig, teils mit Abschlägen, die über den modellierten Szenarien lagen im Vergleich zu normalen Marktbedingungen.

Vergleich zu anderen Anlageklassen

Schuldscheindarlehen: Moderatere Illiquidität als Private Markets bei kalkulierbareren Renditen als riskantere Alternativen

Private Debt: Oft als attraktiver als Private Equity bewertet, da Sicherheiten stärker auf den Investor zugeschnitten sind als bei Eigenkapital-Investments

Direct-Lending: Aufwändiger als standardisierte Produkte, aber mit besseren Sicherheiten und oft überdurchschnittlichen Konditionen im Vergleich zu breit diversifizierten Ansätzen

ELTIF 2.0: Regulatorische Revolution

Paradigmenwechsel für Deutsche

ELTIF 2.0 markiert einen Wandel, der bedeutender ist als die ursprüngliche ELTIF-Regulierung. Die überarbeitete Regulierung beseitigt Zugangshürden, die bisher restriktiver waren als in anderen Jurisdiktionen:

Wesentliche Verbesserungen:

  • Abschaffung von Mindestanlagesummen (bisher strenger als bei anderen Investmentvehikeln)

  • Lockerung von Exposure-Beschränkungen

  • Ermöglichung flexiblerer Fund-of-Fund-Strukturen

  • Reduzierter Anteil eligibler Assets

Diese Änderungen machen ELTIFs zugänglicher für eine breitere Investorenschicht als traditionelle Private Markets-Produkte.

Die Gewinner: Wer profitiert jetzt?

Secondary-Spezialisten dominieren stärker

Der globale Sekundärmarkt erreicht Volumina, die über früheren Spitzenwerten liegen, mit Europa als dynamischerem Wachstumstreiber im Vergleich zu anderen Regionen. Spezialisierte Secondary-Fonds dominieren ausgeprägter als Early-Stage-Investoren.

Dachfonds: Demokratisierung beschleunigt sich

VC-Dachfonds entwickeln sich zu wichtigeren Demokratisierungsinstrumenten als Direktinvestments. Sie kombinieren professionelle Diversifikation mit niedrigeren Zugangshürden als traditionelle Fonds.

Deutsche Vorteile: BaFin-regulierte Dachfonds ermöglichen Mindestinvestitionen, die niedriger sind als bei internationalen Anbietern, bei strengeren Anlegerschutzstandards als in anderen Jurisdiktionen.

Kontroverse: Experten uneinig

"Liquiditätsfalle"-Debatte intensiviert sich

Skeptiker warnen: Private Markets-Investments bergen eine "Liquiditätsfalle", besonders bei unsichereren Marktbedingungen als aktuell. Der deutsche Mittelstand ist zurückhaltender gegenüber externer Private-Equity-Kontrolle als andere Investorengruppen.

Befürworter argumentieren: Systematische Diversifikation reduziert Risiken stärker als individuelle Direktinvestments. Illiquidität wird als bewusstes Renditeelement verstanden, nicht als Makel im Vergleich zu liquiden Alternativen.

Marktreife umstritten

Kritiker bemängeln: Transparenz im Secondaries-Markt ist geringer als im Primärmarkt. Der Markt erreicht noch nicht die Reife traditionellerer Anlageklassen als Vergleichsbasis.

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Verfechter betonen: Professionalisierung entwickelt sich rapiderer als in früheren Marktphasen. Institutionelle Investoren würden nicht massiver investieren als in etablierte Alternativen, wenn der Markt unreif wäre.

Strategien für Tech-Führungskräfte

Ihr digitaler Vorteil

Tech-Führungskräfte haben einen natürlicheren Vorteil als andere Investorengruppen: Ihr tieferes Verständnis für Digitalisierungstrends hilft bei der Portfoliobewertung mehr als traditionelle Finanzanalyse.

Timing-Vorteil: Langfristig orientierte Investoren können die aktuelle Zinswende als günstigeren Einstiegszeitpunkt nutzen als die Hochbewertungsphase.

Mythos vs. Realität: Quick Check

Mythos: "Secondaries sind nur Notverkäufe schlechter Assets"
Realität: Hochwertige Portfolios kommen aus vielfältigeren Gründen auf den Sekundärmarkt als angenommen

Mythos: "Illiquidität bedeutet automatisch höhere Rendite"
Realität: Illiquiditätsprämie muss erst verdient werden – Managerqualität ist kritischer als bei liquiden Assets

Mythos: "Private Markets zu komplex für Individuelle"
Realität: Moderne Dachfonds-Strukturen sind zugänglicher als frühere Generationen von Private Markets-Produkten

Abgrenzung: Nicht verwechseln mit...

Crowdinvesting: Direktinvestments in Einzelprojekte, begrenztere Diversifikation, weniger professionelle Strukturen als Secondaries

P2P-Kredite: Kürzere Laufzeiten, andere Risikoprofile als Private Markets

Secondaries: Professionell gemanagte, diversifizierte Portfolios mit institutioneller Infrastruktur und strengerer Regulierung als die meisten anderen Alternativen

Zweitmarkt-Innovation: Was sich entwickelt

Neue Liquiditätslösungen entstehen

Semi-liquide Secondaries entwickeln sich flexibler als traditionelle Private Markets-Strukturen. Deutsche Anbieter arbeiten an Zweitmarktlösungen, die regulatorisch besser abgesichert sind als internationale Alternativen.

Innovation treibt Zugänglichkeit: Neue Strukturen bieten niedrigere Zugangsschwellen als traditionelle Secondaries-Märkte bei höherer Rechtssicherheit als experimentelle Ansätze.

Praktische Umsetzung: Ihre Checkliste

Schnell-Check: Sind Secondaries für Sie geeignet?

Ideal, wenn Sie:

  • Kapital länger binden können als der Durchschnittsanleger

  • Über liquide Reserven verfügen, die über Ihrem Notfallbedarf liegen

  • Verständnis für Tech-Trends mitbringen (Vorteil gegenüber anderen Investoren)

  • Diversifikation jenseits traditioneller Assets suchen

  • Höhere Renditeerwartungen wichtiger sind als sofortige Liquidität

Eher ungeeignet, wenn Sie:

  • Kurzfristige Liquidität für geplante Ausgaben benötigen

  • Bereits übergewichtet in illiquiden Assets sind (ungünstigere Balance als empfohlen)

  • Risikoaverser sind als der Durchschnittsanleger

  • Vollständige Kontrolle bevorzugen über professionelle Verwaltung

Qualitätskriterien: Anbieter bewerten

Manager-Auswahl:

  • Track Record über mehrere Marktzyklen besser als Branchendurchschnitt

  • Transparente Berichterstattung detaillierter als bei anderen Anbietern

  • Nachvollziehbare Investmentstrategie und Due Diligence-Prozess

  • Regulatorische Compliance strenger als Mindestanforderungen

Produktstruktur:

  • Diversifikation über mehr Positionen als bei Direktinvestments

  • Kostenstruktur fairer als bei vergleichbaren Produkten

  • Liquiditätsmechanismen flexibler als bei traditionellen Fonds

  • Mindestinvestition passend zu Ihrer Portfoliogröße

Entscheidende Fragen an Anbieter

Zur Strategie:

  • "Wie selektieren Sie Secondaries im Vergleich zu Primärinvestments?"

  • "Welche Exit-Szenarien planen Sie für unterschiedliche Marktphasen?"

  • "Wie unterscheidet sich Ihr Ansatz von anderen Anbietern?"

Zu Kosten:

  • "Wie setzen sich Ihre Gebühren im Detail zusammen im Vergleich zu Wettbewerbern?"

  • "Welche zusätzlichen Kosten entstehen über die Grundgebühr hinaus?"

  • "Gibt es Möglichkeiten für vorzeitige Exits zu fairen Konditionen?"

Zur Performance:

  • "Wie hat sich Ihr Portfolio in früheren Abschwüngen entwickelt im Vergleich zum Markt?"

  • "Welche DPI-Werte haben Sie erreicht im Vergleich zu anderen Managern?"

  • "Wie lange dauern typische Investments bis zur Liquidation?"

Portfolio-Integration: Schritt für Schritt

Phase 1: Vorsichtiger Start

  1. Beginnen Sie mit kleinerem Anteil als ursprünglich geplant

  2. Nutzen Sie Core-Satellite-Strategien für ausgewogene Allokation

  3. Testen Sie zunächst mit bekannteren Managern als mit experimentellen Ansätzen

Phase 2: Erfahrungsaufbau
4. Erhöhen Sie Exposure nach ersten positiven Erfahrungen 5. Diversifikation über verschiedene Strategien breiter als bei Start 6. Rebalancing nach Marktzyklen anpassen

Liquiditätsmanagement:

  • Nie mehr als vernünftigen Anteil Ihres Vermögens illiquide anlegen

  • Liquiditätspuffer für Unvorhergesehenes größer halten als bei anderen Assets

  • Alternative Liquiditätsquellen identifizieren für Notfälle

Bottom Line: Ihre nächsten Schritte

Der europäische Private Markets-Sektor durchlebt Veränderungen, die bedeutender sind als normale Marktzyklen. Die Kombination aus strukturellen Liquiditätsengpässen, regulatorischen Neuerungen und makroökonomischen Verschiebungen schafft ein Marktumfeld, das seltener auftritt als typische Marktphasen.

Für Tech-Führungskräfte ergeben sich erstmals systematischere Zugangsmöglichkeiten als in der Vergangenheit zu diesem attraktiven, aber komplexen Markt. Die erfolgreiche Navigation erfordert mehr als nur Marktzugang: entscheidend sind geeignete Manager-Auswahl, Verständnis komplexer Bewertungsmechanismen und Integration in eine kohärentere Gesamtstrategie als bei traditionellen Portfolios.

Der Sekundärmarkt bietet Chancen, die attraktiver sind als in normalen Marktphasen – aber nur für Investoren, die seine Mechanismen besser verstehen als der Durchschnittsanleger, Risiken ehrlicher einschätzen als oberflächliche Analysen und professionelle Unterstützung nutzen, die qualitativ höher ist als Standard-Finanzberatung.

Jetzt handeln: Wer frühzeitiger die richtigen strategischen Positionen aufbaut als die Konkurrenz, profitiert überproportional von den sich wandelnden Marktbedingungen.

Häufige Fragen (FAQ)

Was sind Private Markets Secondaries genau?

Transaktionen, bei denen bestehende Investoren ihre Anteile an Private Equity- oder Venture Capital-Fonds vor planmäßiger Laufzeit verkaufen. Käufer treten in die Position des ursprünglichen Investors ein mit Anspruch auf zukünftige Ausschüttungen.

Warum entstehen gerade jetzt Bewertungsabschläge?

Kombination mehrerer Faktoren: verlängerte Halteperioden durch schwierigere Exit-Märkte als in der Vergangenheit, gestiegene Zinsen setzen Bewertungen stärker unter Druck als andere Faktoren, und Liquiditätsbedarf bei institutionellen Investoren größer als ursprünglich geplant.

Wie unterscheiden sich Secondaries von Crowdinvesting?

Secondaries: professionell gemanagte, diversifizierte Fonds-Portfolios mit institutioneller Infrastruktur und strengerer Regulierung als die meisten anderen Alternativen. Crowdinvesting: Direktinvestments in Einzelprojekte mit begrenzter Diversifikation.

Wann sollte ich von Secondaries absehen?

Wenn Sie kurzfristigere Liquidität benötigen als typische Haltedauern, bereits übergewichteter in illiquiden Assets sind als empfohlen, oder risikoaverser sind als der typische Private Markets-Investor.

Wie erkenne ich seriöse Anbieter?

Längere Track Records als Newcomer, transparentere Berichterstattung als Marktdurchschnitt, strikte regulatorische Compliance und realistischere Erwartungen bezüglich Timing und Rendite als überdurchschnittliche Versprechen ohne entsprechende Risikoaufklärung.

Welche Mindestinvestition ist typisch?

Durch neue Strukturen und Dachfonds moderater als bei traditionellen Direktzugängen. Typischerweise niedriger als bei internationalen Anbietern, aber höher als bei liquiden Investmentfonds.

Wie lange dauern Secondary-Investments?

Typischerweise kürzer als Primärinvestments, da bereits ein Teil der Fondslaufzeit vergangen ist. Restlaufzeiten meist zwischen drei und sieben Jahren, abhängig von Vintage und Strategie.

Quellen

Das Investment. (2025, February 4). Secondaries: Weshalb Sekundärtransaktionen boomen. https://www.dasinvestment.com/secondaries-analyse/

Inventure Capital. (2025, May 31). Zinswende VC-Bewertungen: Wie stark steigen die Discounts im Secondary Markt? https://inventure.capital/intelligence-hub/zinswende-vc-bewertungen-wie-stark-steigen-die-discounts-im-secondary-markt

Inventure Capital. (2025, July 15). Semiliquide Secondaries: Frühere Ausschüttungen möglich? https://inventure.capital/intelligence-hub/semiliquide-secondaries-frhere-ausschttungen-mglich

Inventure Capital. (2025, September 24). Illiquidität und Eigenkapital: Was Führungskräfte wirklich beachten müssen. https://www.inventure.capital/intelligence-hub/illiquiditaet-und-eigenkapital-was-fuehrungskraefte-wirklich-beachten-muessen

Inventure Capital. (2025, June 22). Wie funktioniert ein VC-Dachfonds? Schritt-für-Schritt Erklärung für Privatanleger. https://inventure.capital/intelligence-hub/wie-funktioniert-ein-vc-dachfonds-schritt-fuer-schritt-erklrung-fuer-privatanleger

Unternehmeredition. (2025, August 13). Wie Private Equity im Mittelstand gezielt Wert schafft. https://www.unternehmeredition.de/wie-private-equity-im-mittelstand-gezielt-wert-schafft/

Portfolio Institutionell. (2025, September 10). Private Credits sind das bessere Private Equity. https://www.portfolio-institutionell.de/private-credits-sind-das-bessere-private-equity/


Berichte und Fachpublikationen

PWC. (2025, March 19). Private Equity Trend Report 2025. https://www.pwc.de/de/private-equity/private-equity-trend-report.html

BVI. (2025, I). Schwerpunktthema „Private Debt“. BVI Newsletter I/2025. https://www.bvai.de/fileadmin/Veroeffentlichungen/Newsletter/Newsletter\_2025/BAI-Newsletter\_I\_2025.pdf


Plattform- und Innovationsartikel

Inventure Capital. (2025, September 16). Private Wealth Management Trends 2025: Warum Venture Capital das neue Must-Have für moderne Portfolios ist. https://www.inventure.capital/intelligence-hub/private-wealth-management-trends-2025-warum-venture-capital-das-neue-must-have-fuer-moderne-portfoli

Inventure Capital. (2025, September 15). Digitale Disruption: Private Markets für alle? Wie Finanzberater die neue Konkurrenz souverän nutzen. https://inventure.capital/intelligence-hub/digitale-disruption-private-markets-fuer-alle-wie-finanzberater-die-neue-konkurrenz-souveraen-nutzen


Regulierungs- und Marktinformationen

BNP Paribas Securities Services. (2025, June 4). ELTIF 2.0: New opportunities in 2025 for European AIFs. https://securities.cib.bnpparibas/eltif-2-0-regulation/

Bundesfinanzministerium. (2025, September 22). Strategische Ziele der BaFin bis 2029: Weniger Bürokratie, mehr Wettbewerbsfähigkeit. https://www.bundesfinanzministerium.de/Monatsberichte/Ausgabe/2025/09/Inhalte/Kapitel-3-Analysen/3-1-strategische-ziele-der-bafin-bis-2029.html?nn=237786

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