Crowdinvesting 2026: Chancen, Risiken und der Weg zu professionellem Venture Capital

Crowdinvesting 2026: Chancen, Risiken und warum der iVC Venture Innovation Fund als BaFin-regulierter Dachfonds die professionelle Alternative für vermögende Anleger ist.

Johannes Fiegenbaum
Johannes Fiegenbaum
24. November 202510 min read
Crowdinvesting 2026: Chancen, Risiken und der Weg zu professionellem Venture Capital

Crowdinvesting ermöglicht es vielen Anlegern, gemeinsam in Projekte wie Startups oder Immobilien zu investieren und davon finanziell zu profitieren. Es bietet eine einfache Möglichkeit, auch mit kleinen Beträgen in verschiedene Projekte zu investieren. Doch wer als vermögender Selbstentscheider systematisch in Venture Capital investieren möchte, stößt bei Crowdinvesting schnell an strukturelle Grenzen. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige über Chancen und Risiken des Crowdinvest – und warum der iVC Venture Innovation Fund eine professionelle Alternative für anspruchsvolle Investoren darstellt, die klug in Startups investieren wollen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Crowdinvesting ermöglicht Anlegern, mit kleinen Beträgen in einzelne Projekte zu investieren – birgt aber erhebliche Risiken wie den potenziellen Totalverlust des eingesetzten Vermögens.

  • Die meisten Crowdinvestments erfolgen als nachrangige Darlehen: Investoren tragen das volle Ausfallrisiko, partizipieren aber nur begrenzt am Gewinn.

  • Der iVC Venture Innovation Fund bietet als einziger von der BaFin zugelassener Venture Capital Dachfonds für vermögende Anleger in Deutschland Zugang zu den besten europäischen VC-Managern.

  • Durch Investitionen in über 200 Startups über mehrere Top-Tier-Fonds hinweg entsteht eine systematische Diversifikation, die bei Crowdinvesting nicht erreichbar ist.


Crowdinvest: Eine Einführung

Crowdinvesting ist eine Form des Crowdfunding, bei der Investoren am Erfolg eines Unternehmens beteiligt sind. International wird es oft als Equity-based Crowdfunding bezeichnet. Im Gegensatz zu herkömmlichem Crowdfunding, bei dem finanzielle Unterstützer meist nur symbolische Gegenleistungen erhalten, erwarten Anleger bei dieser Schwarmfinanzierung finanzielle Anteile und Renditen.

In Deutschland hat sich der Begriff seit der Novelle des Kleinanlegerschutzgesetzes im Jahr 2015 etabliert. Seitdem wird diese Anlageform erfolgreich in verschiedenen Bereichen eingesetzt:

  • Startups und junge Unternehmen

  • Kleine und mittelständische Unternehmen

  • Immobilien und Bauprojekte

  • Erneuerbare Energien und nachhaltige Projekte

Crowdinvesting Plattformen bieten oft detaillierte Informationen über die jeweiligen Projekte, um die Transparenz für die Investoren zu gewährleisten. Doch Transparenz allein schützt nicht vor den strukturellen Risiken dieser Anlageform.


Warum Crowdinvesting auf den ersten Blick attraktiv wirkt

Crowdinvesting bietet Anlegern die Möglichkeit, Anteile an einem Unternehmen zu erwerben und somit am wirtschaftlichen Erfolg teilzuhaben. Besonders attraktiv erscheinen folgende Aspekte:

  • Niedrige Einstiegshürden: Bereits mit kleinen Beträgen in Projekte investieren

  • Diversifikation: Portfolio auf mehrere Kampagnen verteilen

  • Direkter Zugang: Unmittelbare Beteiligung an innovativen Geschäftsideen

  • Community: Austausch mit anderen Crowdinvestoren

Neben der Aussicht auf finanzielle Renditen spielt auch die persönliche Identifikation mit dem Projekt eine große Rolle. Viele Crowdinvesting Plattformen bieten exklusive Vorteile wie Rabatte oder projektbezogene Gegenleistungen. Die Community auf den Plattformen ermöglicht einen intensiven Informationsaustausch.

Doch bei genauerer Betrachtung zeigen sich fundamentale Schwächen, die gerade für vermögende Selbstentscheider problematisch sind.


Die strukturellen Schwächen von Crowdinvesting

Wie jede Investition ist auch Crowdinvesting mit erheblichen Risiken verbunden. Die wichtigsten Schwächen im Überblick:

Nachrangige Darlehen statt echter Beteiligung: Die meisten Crowdinvestments erfolgen nicht als echte Beteiligungen, sondern als nachrangige Darlehen. Das bedeutet: Investoren tragen das volle Ausfallrisiko, partizipieren aber nur über fixe Zinsen am Erfolg – nicht an der eigentlichen Wertsteigerung. Die Erträge beschränken sich auf die vereinbarten Zinsen.

Totalverlust des eingesetzten Vermögens: Der vollständige Verlust des eingesetzten Vermögens ist beim Crowdinvesting ein reales Risiko. Im Falle einer Insolvenz werden Crowdinvestoren erst nach allen anderen Gläubigern bedient – oft bleibt nichts übrig.

Keine systematische Diversifikation: Selbst wer sein Investment auf mehrere Vorhaben verteilt, erreicht nicht die systematische Diversifikation, die für langfristigen Vermögensaufbau erforderlich wäre. Das Power Law im Venture Capital zeigt: Nur wenige Investments erwirtschaften den Großteil der Rendite.

Keine professionelle Due Diligence: Bei Crowdinvesting Plattformen prüfen Investoren die Projekte selbst. Es fehlt die umfassende Due Diligence durch erfahrene Fondsmanager mit jahrzehntelanger Branchenexpertise.

Keine Liquiditätsoption: Das investierte Geld ist während der gesamten Laufzeit fest gebunden. Ein Sekundärmarkt für vorzeitige Ausstiege existiert praktisch nicht.


Crowdinvesting in Immobilien: Ein Beispiel für die Risiken

Immobilien-Crowdinvesting ermöglicht es Investoren, bereits mit geringen Beträgen in spezifische Projekte zu investieren. Die Chancen klingen verlockend:

  • Potenziell attraktive Renditen

  • Zugang zu Immobilienprojekten ohne eigenen Immobilienerwerb

  • Scheinbare Sicherheit durch reale Vermögenswerte

Doch die Risiken werden oft unterschätzt:

  • Nachrangige Position: Im Fall einer Insolvenz haben Crowdinvestoren eine nachrangige Position und erhalten ihr Geld erst nach anderen Gläubigern zurück

  • Geringer Eigenkapitalanteil: Kann bei Krisen zu fehlendem Puffer führen

  • Keine Kontrolle: Investoren haben keinen Einfluss auf operative Entscheidungen

Die Mischung aus Eigen- und Fremdmitteln ist charakteristisch für Immobilien-Crowdinvesting. Diese Struktur birgt erhebliche Risiken, was bei dieser Vermögensanlage beachtet werden sollte. Wer sich für Immobilienfonds und deren Alternativen interessiert, sollte die strukturellen Unterschiede genau verstehen.


Der iVC Venture Innovation Fund: Professioneller Zugang zu Venture Capital

Während Crowdinvesting auf Direktinvestitionen in einzelne Projekte setzt, bietet der iVC Venture Innovation Fund einen fundamental anderen Ansatz. Als einziger von der BaFin zugelassener Venture Capital Dachfonds für vermögende Anleger in Deutschland ermöglicht er Zugang zu einer Anlageklasse, die bisher institutionellen Investoren vorbehalten war. Wer professionell in europäische Startups investieren möchte, findet hier eine strukturierte Lösung.

Was macht den iVC Venture Innovation Fund besonders?

Der Fonds investiert ausschließlich in die besten europäischen VC-Manager – nur die Top-Quartile der Fondsmanager werden nach einem strengen Prüfverfahren ausgewählt. Diese Selektion ist entscheidend: Die Renditeunterschiede zwischen Top-Tier und durchschnittlichen VC-Fonds sind erheblich.

Durch die Investition in mehrere Zielfonds entsteht eine Beteiligung an über 200 Startups – eine Diversifikation, die als Einzelinvestor oder über Crowdinvesting Plattformen praktisch nicht erreichbar wäre. Wer strategisch in Innovation investieren will, profitiert von diesem Ansatz.


Die konkreten Vorteile gegenüber Crowdinvesting

Mehrstufige Diversifikation statt Einzelrisiko: Während Crowdinvestoren das volle Risiko einzelner Projekte tragen, streut der iVC Venture Innovation Fund systematisch über zahlreiche Startups, Fondsmanager und Sektoren. Die Investitionen decken das gesamte Spektrum von DeepTech bis CleanTech ab.

Professionelle Fondsselektion: Erfahrene Investmentprofis prüfen jeden Zielfonds nach strengen Kriterien. Diese Due Diligence geht weit über das hinaus, was auf Crowdinvesting Plattformen möglich ist.

Echter Eigenkapital-Zugang: Anders als bei nachrangigen Darlehen partizipieren Investoren vollständig an den Wertsteigerungen der Portfoliounternehmen – von der Frühphase bis zum Exit.

BaFin-Regulierung: Der Fonds unterliegt der strengen Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Das bedeutet höhere Standards für Transparenz, Reporting und Anlegerschutz als bei vielen Crowdinvesting Plattformen.

Einmalanlage statt Capital Calls: Anders als bei klassischen VC-Fonds erfolgt die Investition als Einmalanlage ab 10.000 Euro – ohne komplexe Kapitalabrufe über Jahre hinweg.

Europaweiter Fokus: Der geografische Fokus liegt auf europäischen Innovationszentren – Deutschland, Frankreich, UK, Skandinavien und weitere EU-Länder. Damit partizipieren Investoren an der europäischen Tech-Szene, die zunehmend Weltklasse-Unternehmen hervorbringt. Die Investments umfassen auch Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien und CleanTech.


Für wen eignet sich welche Anlageform?

Crowdinvesting eignet sich für:

  • Personen mit persönlicher Affinität zu bestimmten Geschäftsideen

  • Investoren, die einzelne nachhaltige oder regionale Projekte unterstützen wollen

  • Menschen, die auch mit sehr kleinem Budget erste Erfahrungen sammeln möchten

  • Anleger, die über Plattformen direkt in einzelne Startups investieren wollen

Der iVC Venture Innovation Fund eignet sich für:


Der Investitionsprozess im Vergleich

Bei Crowdinvesting Plattformen:

  1. Registrierung auf der Webseite der Plattform

  2. Informationen über verfügbare Projekte einholen

  3. Vermögensanlagen-Informationsblatt prüfen

  4. Investitionsbetrag festlegen

  5. 14-tägige Widerrufsfrist beachten

Der Prozess ist schnell – aber die Due Diligence liegt vollständig beim Investor. Die Community kann Orientierung bieten, ersetzt aber keine professionelle Analyse.

Beim iVC Venture Innovation Fund:

  1. Informationen auf der Produktseite einholen

  2. Account erstellen

  3. Einmalanlage ab 10.000 Euro

  4. Quartalsweises Reporting über Portfolio-Entwicklung, NAV und Exits

Der Prozess ist strukturierter – dafür profitieren Investoren von der professionellen Fondsselektion und dem laufenden Portfolio-Management.


Steuerliche Aspekte

Investoren müssen folgende Punkte beachten:

  • Erträge aus Crowdinvesting und Fondsanlagen sind in der Einkommensteuererklärung anzugeben

  • Die steuerliche Behandlung variiert je nach Anlageform und individueller Situation

  • Crowdinvesting-Plattformen führen in der Regel keine Steuern auf Zinsen automatisch ab

Im Falle von Verlusten bei Crowdinvestments kann eine Verlustbescheinigung vom Insolvenzverwalter beantragt werden. Es wird empfohlen, bei Unsicherheiten über die steuerlichen Verpflichtungen einen Steuerberater zu konsultieren.


Nachhaltiges Investieren: Energien und Impact

Nachhaltiges Crowdinvesting gewinnt zunehmend an Bedeutung. Viele Plattformen unterstützen nachhaltige Investments in Bereiche wie erneuerbare Energien, E-Mobilität und Impact-orientierte Startups. Wer gezielt in grüne Energien investieren möchte, findet hier passende Kampagnen.

Auch der iVC Venture Innovation Fund berücksichtigt nachhaltige Investments: Die Zielfonds investieren in innovative Unternehmen aus Bereichen wie Climate Tech und erneuerbare Energien. Für Investoren, die systematisch in europäische Nachhaltigkeitsinnovation investieren möchten, bietet die Dachfonds-Struktur einen breiteren Zugang als einzelne Crowdfunding-Projekte. Wer langfristig in Technologien rund um saubere Energien investieren will, profitiert von der mehrstufigen Diversifikation.


Zusammenfassung

Crowdinvesting bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in die Welt der Startup-Finanzierung. Doch für vermögende Selbstentscheider, die systematisch in europäische Innovation investieren möchten, zeigen sich schnell die strukturellen Grenzen: nachrangige Darlehen statt echtem Eigenkapital, mangelnde Diversifikation und fehlende professionelle Due Diligence.

Der iVC Venture Innovation Fund adressiert diese Schwächen gezielt. Als einziger von der BaFin zugelassener Venture Capital Dachfonds für vermögende Anleger in Deutschland bietet er Zugang zu den Top-Tier europäischen VC-Managern, systematische Diversifikation über mehr als 200 Startups und die Sicherheit einer regulierten Fondsstruktur.

Die Entscheidung zwischen Crowdinvesting und professionellem Venture Capital hängt letztlich von den persönlichen Anlagezielen ab. Wer einzelne Projekte gezielt unterstützen möchte, findet im Crowdinvesting passende Möglichkeiten. Wer jedoch langfristig in europäische Technologie-Champions investieren und von deren Wertschöpfung profitieren will, sollte den Weg über professionelle Fondsstrukturen ernsthaft prüfen.


Häufige Fragen (FAQ)

Was ist Crowdinvesting?

Crowdinvesting ist eine Form des Crowdfunding, bei der Investoren durch finanzielle Beteiligungen am Erfolg eines Unternehmens teilhaben und Renditen erwarten. International wird es oft als Equity-based Crowdfunding bezeichnet. Die Investition erfolgt über spezialisierte Plattformen, typischerweise über nachrangige Darlehen mit Zinsen.

Was sind die größten Risiken beim Crowdinvesting?

Das Hauptrisiko ist der vollständige Verlust des eingesetzten Vermögens. Da die meisten Crowdinvestments als nachrangige Darlehen strukturiert sind, werden Investoren im Insolvenzfall erst nach allen anderen Gläubigern bedient. Zudem fehlt eine systematische Diversifikation, und Investoren müssen die Due Diligence selbst durchführen.

Was ist der iVC Venture Innovation Fund?

Der iVC Venture Innovation Fund ist der einzige von der BaFin zugelassene Venture Capital Dachfonds für vermögende Anleger in Deutschland. Er investiert in die Top-Quartile europäischer VC-Manager und ermöglicht dadurch eine Beteiligung an über 200 Startups. Die Mindestanlage beträgt 10.000 Euro.

Wie unterscheidet sich der iVC Venture Innovation Fund von Crowdinvesting?

Während Crowdinvesting auf Direktinvestitionen in einzelne Projekte setzt, bietet der iVC Venture Innovation Fund mehrstufige Diversifikation über professionell ausgewählte Zielfonds. Investoren profitieren von echter Eigenkapital-Partizipation, BaFin-Regulierung und professioneller Due Diligence – Elemente, die bei Crowdinvesting Plattformen fehlen.

Für wen eignet sich der iVC Venture Innovation Fund?

Der Fonds richtet sich an vermögende Selbstentscheider, Tech-Führungskräfte und erfolgreiche Unternehmer, die systematisch in europäische Innovation investieren möchten. Er eignet sich für Anleger mit strategischem Anlagehorizont, die professionelles Fondsmanagement und regulierte Strukturen bevorzugen.

Wie hoch ist die Mindestanlage?

Die Mindestanlage beim iVC Venture Innovation Fund beträgt 10.000 Euro. Anders als bei klassischen VC-Fonds mit Mindestanlagen von 200.000 Euro oder mehr ist damit ein Zugang für vermögende Selbstentscheider möglich, ohne die bei institutionellen Fonds üblichen Einstiegshürden.


Quellen

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. (2024). FAQ zu ELTIF 2.0 und Crowdinvesting. BaFin.

Bundesministerium der Finanzen. (2015). Kleinanlegerschutzgesetz – Gesetz zur Verbesserung des Schutzes bei Vermögensanlagen. Bundesgesetzblatt.

European Commission. (2023). European Long-Term Investment Funds (ELTIF) Regulation. Official Journal of the European Union.

inVenture Capital. (2024). iVC Venture Innovation Fund – Produktinformationen. inventure.capital.