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Bayern hat sich als deutsches Gründerland Nummer eins etabliert und Berlin in entscheidenden Kennzahlen überholt. München führt erstmals bei Neugründungen pro Kopf, während bayerische Startups fast die Hälfte des gesamten deutschen Venture-Capital-Volumens anziehen. Diese Entwicklung zeigt: Der Freistaat vereint traditionelle Hidden Champions des Mittelstands mit innovativen DeepTech-Unternehmen – beide Gruppen eint ihre Innovationskraft und ihr Erfolg auf globalen Märkten. Für vermögende Anleger ergeben sich dadurch außergewöhnliche Investmentchancen in einem Ökosystem, das jahrzehntelange Mittelstandstradition mit zukunftsweisenden Technologien verbindet.
Bayern überholt Berlin: Eine historische Verschiebung im deutschen Startup-Ökosystem
Eine bemerkenswerte Entwicklung prägt das Jahr 2025: Bayern hat sich als führender Startup-Standort Deutschlands etabliert und Berlin in mehreren Schlüsselkennzahlen überholt. Nach dem aktuellen Next Generation Report des Startup-Verbands verzeichnete der Freistaat den höchsten absoluten Zuwachs bei Neugründungen aller Bundesländer – deutlich vor Nordrhein-Westfalen und der Hauptstadt (Bayern, 2025). Die Zahl der Neugründungen stieg in Bayern überdurchschnittlich stark und liegt weit über dem bundesweiten Durchschnitt.
Besonders bemerkenswert: München führt erstmals bei den Neugründungen pro Einwohner und baut damit einen sichtbaren Vorsprung gegenüber Berlin auf (Zeitenvogel, 2025). Diese Verschiebung markiert einen Wendepunkt in der deutschen Startup-Landschaft – weg vom reinen Consumer-Tech-Fokus Berlins hin zur technologiegetriebenen Innovation Bayerns.
Finanzierungsvolumen: Bayern zieht fast die Hälfte des deutschen VC-Kapitals an
Im ersten Halbjahr 2025 erlebte Bayern eine historische Kraftdemonstration in der deutschen Venture-Capital-Landschaft. Bayerische Startups sammelten ein Investitionsvolumen ein, das einen massiven Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum darstellt – der Freistaat sicherte sich dabei fast die Hälfte des gesamten deutschen VC-Kapitals, während Berlin im Vergleich deutlich zurückfiel (EY, 2025). Unter den größten Finanzierungsrunden des Jahres fanden sich überwiegend bayerische Startups, insbesondere aus dem DeepTech-Sektor (Wirtschaftswoche, 2025).
Diese Zahlen sind kein Zufall: Sie spiegeln die einzigartige Kombination aus exzellenter Forschung, industrieller Anwendungsnähe und einer Kultur des langfristigen Denkens wider – Eigenschaften, die Bayern seit Jahrzehnten durch seine Hidden Champions geprägt haben und die nun auch DeepTech-Unternehmen zum Erfolg verhelfen.
München als Innovation Hub: Wo Hidden Champions auf DeepTech treffen
Bayern und besonders München haben eine einzigartige Stellung in der deutschen Wirtschaft: Der Freistaat vereint traditionelle Hidden Champions des Mittelstands mit innovativen DeepTech-Startups – beide Gruppen von Unternehmen eint ihre Innovationskraft und ihr Erfolg auf globalen Märkten. Während etablierte Weltmarktführer wie die Schreiner Group jahrzehntelang Know-how aufgebaut haben, entwickeln sich in München heute DeepTech-Unternehmen zu den Hidden Champions von morgen.
Diese Entwicklung ist kein Zufall: Die Region bietet ideale Bedingungen für Innovation. Technologien wie Künstliche Intelligenz, Quantencomputing, Fusionsenergie und Biotechnologie transformieren ganze Branchen und eröffnen Investoren außergewöhnliche Chancen. Für selbstentscheidende Anleger, die bisher vom Zugang zu diesen Unternehmen ausgeschlossen waren, ergeben sich durch innovative Venture Capital Fondsstrukturen neue Möglichkeiten.
Was sind Hidden Champions? Definition und Erfolgsfaktoren
Der Begriff "Hidden Champions" wurde vom Wirtschaftswissenschaftler Hermann Simon geprägt und bezeichnet Unternehmen, die drei Kriterien erfüllen: Sie gehören zu den Top 3 ihrer Branche weltweit oder sind Marktführer in Europa, erzielen einen Jahresumsatz unter mehreren Milliarden Euro und sind der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Diese Firmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – oft Familienunternehmen oder Mittelständler mit Sitz in Bayern, Baden-Württemberg oder anderen Regionen der Bundesrepublik.
Die Erfolgsfaktoren dieser Hidden Champions lassen sich auf alle innovativen Unternehmen übertragen: tiefe Spezialisierung, kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung, langfristige Strategien statt kurzfristiger Gewinnmaximierung, und enge Kundenbeziehungen. Diese Dinge prägen auch die neue Generation von DeepTech-Unternehmen in München – mit dem Unterschied, dass sie nicht Jahrzehnte, sondern nur wenige Jahre benötigen, um globale Märkte zu erobern.
Welche Hidden Champions gibt es in Bayern?
Bayern ist die Region mit den meisten Hidden Champions in Deutschland. Bekannte Beispiele sind:
Schreiner Group (Oberschleißheim): Weltmarktführer für funktionale Etiketten und Sicherheitslösungen mit über tausend Mitarbeitern. Das Familienunternehmen zeigt, wie Mittelständler durch Innovation globale Märkte erobern. Schreiner Group verbindet traditionelle Herstellung mit modernsten Technologien und investiert kontinuierlich in neue Produkte – ein typisches Beispiel für Hidden Champions aus dem Freistaat.
KUKA (Augsburg): Weltmarktführer im Bereich Robotik und Automatisierung, der industrielle Fertigungsprozesse weltweit prägt.
Webasto (Stockdorf): Global führender Hersteller von Dachsystemen und Klimatechnik für die Automobilindustrie, der in fast jedem Premiumfahrzeug zu finden ist.
DELO (Windach): Spezialist für Hightech-Klebstoffe in der Elektronik-Industrie, ohne die moderne Smartphones und Computer nicht funktionieren würden.
Diese Übersicht zeigt: Hidden Champions München und Bayern bedienen oft Nischenmärkte in Bereichen wie Maschinenbau, Elektronik, Glas-Herstellung oder Produktion von Spezialkomponenten. Sie sind keine Startups mehr, sondern etablierte Firmen mit Jahrzehnten an Erfahrung – und genau diese Tradition bildet das Fundament für die nächste Generation innovativer Unternehmen.
Warum gibt es in Deutschland so viele Hidden Champions?
Deutschland, insbesondere der Süden der Bundesrepublik, bietet ideale Rahmenbedingungen:
Mittelstandskultur: Langfristige Unternehmensstrategien statt Quartalsdenken prägen die Geschäftsmodelle. Familienunternehmen denken in Generationen, nicht in Exit-Zeiträumen – eine Philosophie, die zunehmend auch von erfolgreichen Venture-Capital-Strategien übernommen wird.
Duale Ausbildung: Hochqualifizierte Mitarbeiter für komplexe Produkte und Prozesse entstehen durch das deutsche Ausbildungssystem, das praktisches Know-how mit theoretischem Wissen verbindet.
Starker Heimatmarkt: Deutschland als Industrienation bietet Zugang zu anspruchsvollen Kunden, die höchste Qualitätsstandards verlangen und bereit sind, für Innovation zu bezahlen.
Innovationsförderung: Enge Verbindung zwischen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ermöglicht den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in kommerzielle Produkte.
Kapital und Know-how: Etablierte Netzwerke von Banken, Investoren und Beratern unterstützen Unternehmen in allen Wachstumsphasen – von der Gründung bis zur internationalen Expansion.
Diese Faktoren gelten heute auch für DeepTech-Startups, die durch ihre Innovationskraft zu den Hidden Champions der Zukunft werden können. Der Unterschied: Sie benötigen deutlich größere Kapitalmengen in kürzerer Zeit, profitieren aber von denselben strukturellen Vorteilen des Standorts.
DeepTech im Fokus: Die Hidden Champions von morgen
DeepTech umfasst jene Unternehmen und Startups, die auf wissenschaftlichen Durchbrüchen oder technischer Forschung basieren und deren Produkte oft eine längere Entwicklungszeit und umfangreichere Kapitalbedarfe haben als klassische digitale Geschäftsmodelle. Gerade Münchens Erfolgsfaktor liegt in der engen Verzahnung von universitärer Spitzenforschung, industrieller Anwendungsnähe und langjährigen Netzwerken zwischen Mittelstand, Konzernen und Tech-Gründern. Diese Kombination macht die Region zum Leitstandort für echte Innovation mit globalem Anspruch – ähnlich wie Hidden Champions in ihren Branchen.
Die Bedeutung von DeepTech nimmt rasant zu, und das aus mehreren Gründen:
Wachsende Investitionen: Milliarden Euro fließen in Forschung und Entwicklung – Geld, das Innovationskraft stärkt und Bayern zum bevorzugten Standort für europäisches Risikokapital macht.
Zentrale Herausforderungen: DeepTech-Unternehmen bieten Lösungen für Themen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Verteidigung und Gesundheit – Bereiche, in denen gesellschaftlicher Bedarf auf kommerzielle Chancen trifft.
Starker Standort München: Die Stadt profitiert von einer einzigartigen Mischung aus exzellenten Hochschulen, international anerkannten Forschungseinrichtungen und einer dynamischen Startup-Szene. München ist nach Berlin der zweitgrößte Standort für Künstliche Intelligenz in Deutschland (Landeshauptstadt München, 2025).
Politische Unterstützung: Mit der VC4Start-ups Initiative stellt Bayern erhebliche Mittel für Gründungsfinanzierung bereit und signalisiert damit langfristiges Engagement für den Standort (Bayern, 2025).
DeepTech-Leuchtturm-Unternehmen: Aktuelle Entwicklungen 2025/2026
In weniger als einer Dekade hat sich die bayerische Landeshauptstadt München von einer Gründerschmiede zum Scale-up-Hotspot entwickelt: Heute bündeln hier junge Unternehmen Milliardeninvestitionen, modernste Forschung und industrielle Serienfertigung auf wenigen Quadratkilometern. Für Investoren heißt das: Wer Münchens DeepTech-Ökosystem versteht, erhält Zugang zu stark differenzierten Geschäftsmodellen – von Quantencomputern über Raumfahrt bis hin zu Verteidigungs-KI und Fusionsenergie. Diese Firmen haben das Potenzial, zu den nächsten Hidden Champions zu werden und ganze Branchen zu prägen.
Die folgende Analyse zeigt exemplarisch, wie breit das Spektrum bereits ist und wo die größten Wachstumstreiber für innovative Unternehmen liegen.
Celonis – Process-Mining-Pionier und erster deutscher Decacorn
Celonis analysiert in Echtzeit die digitalen Spuren betrieblicher Abläufe, deckt Ineffizienzen auf und gibt KI-gestützte Handlungsempfehlungen zur Prozessoptimierung. Das Unternehmen zeigt, wie DeepTech-Firmen durch Innovation Weltmarktführer-Status erreichen können.
Gründung: 2011
Branche: Enterprise-Software / Process Intelligence
Kerntechnologie: Cloud-basierte Process-Mining- und Execution-Management-Plattform
Celonis präsentierte auf seiner Anwenderkonferenz Celosphere 2025 umfangreiche Plattforminnovationen: Die Integration agentenbasierter KI für die Prozessoptimierung positioniert das Unternehmen als zentrale Plattform für Unternehmenssteuerung und ernstzunehmenden Konkurrenten zu SAP und anderen Großanbietern (Handelsblatt, 2025). Das Unternehmen bleibt einer der höchstbewerteten deutschen Tech-Konzerne vor Börsengang und steht exemplarisch für die Innovationskraft des bayerischen Startup-Ökosystems (BayStartUp, 2025).
Celonis demonstriert, wie DeepTech-Unternehmen durch systematische Innovation außergewöhnliche Bewertungen erreichen können – ein Muster, das sich bei vielen Münchner Startups wiederholt.
Helsing – Verteidigungs-KI mit Milliardenbewertung
Helsing entwickelt KI-Software, die Sensordaten aus Land-, Luft- und Seesystemen in Echtzeit fusioniert, um Streitkräften ein präzises Lagebild und Missionsunterstützung zu liefern. Diese Firma zeigt, wie Innovation in sensiblen Branchen funktioniert.
Gründung: 2021
Branche: Defence Tech / Künstliche Intelligenz
Kerntechnologie: Edge- und Cloud-basierte Sensorfusion & Reinforcement-Learning-Modelle
Helsing gab im Juni 2025 eine weitere massive Finanzierungsrunde bekannt, angeführt von Prima Materia – dem Investmentvehikel von Spotify-Gründer Daniel Ek (Helsing, 2025). Mit dieser Finanzierung gehört Helsing nun zu den wertvollsten privaten Technologieunternehmen Europas (inVenture Capital, 2025). Die Investition unterstreicht das wachsende Interesse an Verteidigungstechnologien im Kontext globaler geopolitischer Spannungen. Helsing positioniert sich als zentrale technologische Säule für Europas Verteidigungsambitionen – ein Bereich, der für strategische Investoren zunehmend relevant wird.
Isar Aerospace – Europas New-Space-Unternehmen
Isar Aerospace entwickelt und fertigt die zweistufige „Spectrum"-Trägerrakete, um Kleinsatelliten kostengünstig in eine erdnahe Umlaufbahn zu bringen. Das Unternehmen investiert massiv in Produktion und Entwicklung am Standort München.
Gründung: 2018
Branche: Raumfahrt / Launch-Services
Kerntechnologie: Vertikal integrierte Mikro-Launcher-Plattform mit hochautomatisierter Produktion
Isar Aerospace steht Anfang 2026 kurz vor seinem zweiten Start und hat bedeutende Fortschritte erzielt: Weniger als neun Monate nach dem ersten Testflug wurden die finalen Tests für den zweiten Launch abgeschlossen. Beide Stufen der Spectrum-Rakete bestanden integrierte Triebwerkstests und validierten damit die Startbereitschaft (Isar Aerospace, 2025). Das Unternehmen hat eine neue Großproduktionsstätte in der Nähe von München in Betrieb genommen, die für die Fertigung einer zweistelligen Anzahl von Trägerraketen pro Jahr ausgelegt ist (Isar Aerospace, 2026).
Die ESA hat Isar Aerospace zudem für institutionelle Missionen ab 2026 unter Vertrag genommen – ein wichtiger Meilenstein für Europas autonomen Zugang zum Weltraum (Produktion, 2025). Diese Entwicklung zeigt: Space-Tech entwickelt sich von einem Nischenmarkt zum Mainstream-Investment.
IQM Quantum Computers – Supraleitende Quantencomputer aus München
IQM liefert Full-Stack-Quantencomputer auf Basis supraleitender Qubits und betreibt ein eigenes Rechenzentrum, das Unternehmen und Forschung den frühen Industrie-Einsatz ermöglicht. Die Firma hat Kapital und Know-how, um internationale Märkte zu erobern.
Gründung: 2018
Branche: Quantencomputing
Kerntechnologie: Supraleitende QPU-Stacks inkl. Kühlung, Steuerelektronik und Software-Toolchain
IQM hat 2025 eine bedeutende Series-B-Finanzierung abgeschlossen, die zu den größten im Bereich Quantenhardware außerhalb der USA zählt (inVenture Capital, 2025). Das Unternehmen wurde ausgewählt, zwei fortschrittliche Quantencomputer als Teil des Euro-Q-Exa-Hybridsystems zu liefern: Ein System mit mittlerer Qubit-Zahl für 2025 und ein größeres System mit deutlich mehr Qubits bis Ende 2026. Die Systeme werden in die Hochleistungsrechnerinfrastruktur am Leibniz-Rechenzentrum in Garching integriert (LRZ, 2025; Quantum Zeitgeist, 2025).
Zudem wurde Jan Goetz zum alleinigen CEO ernannt, um die nächste Wachstumsphase des Unternehmens zu leiten (AFP, 2025). Diese Führungsentscheidung signalisiert den Übergang von der Forschungsphase zur kommerziellen Skalierung.
Neue Hidden Champions von morgen: Aufstrebende DeepTech-Startups
Neben den etablierten Leuchtturm-Unternehmen entwickelt sich in München eine neue Generation von DeepTech-Startups, die das Potenzial haben, zu den Hidden Champions der 2030er Jahre zu werden.
Proxima Fusion – Größte europäische Fusionsfinanzierung
Das Münchner Startup Proxima Fusion schloss 2025 die bisher größte private Finanzierungsrunde im europäischen Fusionssektor ab (Business Insider, 2025). Das Unternehmen entwickelt Fusionskraftwerke auf Basis von Stellarator-Technologie – einer vielversprechenden Alternative zum bekannteren Tokamak-Ansatz. Die Series-A-Runde wurde von namhaften Investoren angeführt und baut die Gesamtfinanzierung aus öffentlichen und privaten Mitteln deutlich aus (Munich Startup, 2025; VC Magazin, 2025).
Proxima Fusion zeigt: München wird zunehmend zum Hotspot für ClimaTech und nachhaltige Energielösungen, die das Potenzial haben, globale Energiemärkte zu transformieren.
Tubulis – Biotech-Innovation aus Martinsried
Tubulis, ein Biotech-Unternehmen aus Martinsried bei München, hat seine Rekord-Series-C-Finanzierungsrunde auf einen beachtlichen Gesamtbetrag erweitert (Bio-M, 2025; inVenture Capital, 2025). Das Unternehmen entwickelt innovative Antikörper-Wirkstoff-Konjugate für die Krebstherapie und profitiert von Münchens Biotech-Cluster rund um das IZB in Martinsried.
Diese Finanzierung unterstreicht die Stärke des Münchner Biotech-Ökosystems, das sich als einer der drei europäischen Life-Sciences-Hotspots etabliert hat.
Quantum Systems – Drohnen für Verteidigung und zivile Anwendungen
Der Drohnen-Hersteller Quantum Systems konnte 2025 erfolgreich seine Series-B-Finanzierung auf einen dreistelligen Millionenbetrag erweitern (Munich Startup, 2025; Quantum Systems, 2025). Das Unternehmen entwickelt leistungsfähige Aufklärungsdrohnen für militärische und zivile Einsätze und profitiert dabei von der wachsenden Nachfrage nach autonomen Luftfahrtsystemen im Kontext geopolitischer Veränderungen.
Marvel Fusion – Laserfusion aus Garching
Marvel Fusion entwickelt in Garching einen alternativen Ansatz zur Kernfusion mittels Lasertechnologie (Bayern Kapital, 2025). Das Unternehmen hat bedeutende Investitionen von strategischen Partnern erhalten und baut derzeit seine Forschungs- und Entwicklungskapazitäten aus. Die Nähe zum Max-Planck-Institut für Plasmaphysik und anderen Forschungseinrichtungen verschafft Marvel Fusion Zugang zu Spitzentechnologie und wissenschaftlicher Expertise.
Munich Quantum Instruments – Quantensensorik
Munich Quantum Instruments (MQI) entwickelt hochpräzise Quantensensoren für wissenschaftliche und industrielle Anwendungen. Bayern Kapital hat sich 2025 an dem innovativen DeepTech-Startup beteiligt und unterstützt damit die Kommerzialisierung von Quantentechnologien über Quantencomputer hinaus (Bayern Kapital, 2025).
Was diese Beispiele vereint – Parallelen zu Hidden Champions
Skalierbare Hardware-Software-Kombinationen: Alle Firmen koppeln proprietäre Hardware mit KI- oder Datenplattformen – ein zentraler Bewertungstreiber, ähnlich wie Hidden Champions ihre Produkte und Dienstleistungen perfektionieren. Diese Kombination schafft hohe Markteintrittsbarrieren und nachhaltige Wettbewerbsvorteile.
Kapitalintensive Märkte mit hoher Eintrittsbarriere: Raumfahrt, Verteidigung, Quantencomputing, Fusionsenergie oder kritische Infrastruktur erfordern sowohl tiefes Tech-Know-how als auch ein belastbares Netzwerk zu Behörden und Industrie – genau wie traditionelle Weltmarktführer. Diese Barrieren schützen etablierte Akteure vor Wettbewerb, erfordern aber erhebliche Anfangsinvestitionen.
Langfristige Strategien: Wie Familienunternehmen und Mittelständler denken diese Unternehmen in Dekaden statt Quartalen und investieren kontinuierlich in Menschen, Technologien und Innovation. Diese Philosophie unterscheidet europäische DeepTech-Startups von vielen US-amerikanischen Wettbewerbern, die auf schnellere Exits abzielen.
Industrielle Anwendungsnähe: Im Gegensatz zu reinen Software-Startups entwickeln DeepTech-Unternehmen Lösungen für konkrete industrielle Probleme. Diese Nähe zu etablierten Unternehmen und deren Produktionsprozessen erleichtert die Markteinführung und schafft Vertrauen bei konservativen Industriekunden.
Für Investoren liefert München damit gleichzeitig Diversifikation und Tiefe: Während manche Firmen bereits tausende Mitarbeiter beschäftigen und Umsätze im dreistelligen Millionenbereich erzielen, entstehen parallel Startups, die mit disruptiven Technologien neue Märkte schaffen. Dieser Mix aus reifen Scale-ups und Early-Stage-Innovation macht den Standort für Venture-Capital-Investoren besonders attraktiv.
Von Hidden Champions lernen: Erfolgsfaktoren für DeepTech
Die Erfolgsgeschichte der Hidden Champions in Bayern bietet wertvolle Lektionen für die neue Generation innovativer Unternehmen. Ein Vergleich zeigt, welche Dinge beide Gruppen gemeinsam haben:
Spezialisierung und Nischenfokus
Hidden Champions konzentrieren sich auf eng definierte Märkte, in denen sie als Weltmarktführer agieren können. Die Schreiner Group etwa fokussiert sich auf funktionale Etiketten – ein Nischenmarkt, in dem das Unternehmen durch jahrzehntelange Entwicklung unschlagbares Know-how aufgebaut hat. Diese Strategie verfolgen auch DeepTech-Firmen: Sie bedienen keine Massenmärkte, sondern entwickeln hochspezialisierte Produkte und Lösungen für spezifische Probleme.
Tatsächlich zeigt sich bei erfolgreichen DeepTech-Startups oft ein ähnliches Muster: Sie beginnen mit einer sehr engen technologischen Nische – etwa supraleitende Quantenprozessoren, laserbasierende Fusionsreaktoren oder KI-gestützte Sensorfusion – und bauen in diesem Bereich zunächst eine technologische Führungsposition auf, bevor sie in angrenzende Märkte expandieren.
Innovation als Kernkompetenz
Mittelständische Weltmarktführer investieren überdurchschnittlich viel in Forschung und Entwicklung – oft einen hohen einstelligen oder niedrigen zweistelligen Prozentsatz ihres Jahresumsatzes. Sie wissen: Nur durch kontinuierliche Innovation bleibt man an der Weltspitze. DeepTech-Unternehmen gehen noch weiter und machen Innovation zu ihrem gesamten Geschäftsmodell. Ihre Produkte basieren auf wissenschaftlichen Durchbrüchen, die Jahre der Grundlagenforschung erfordern.
Der Unterschied: Während Hidden Champions Innovation schrittweise in bestehende Produkte integrieren, müssen DeepTech-Startups oft völlig neue Märkte schaffen. Diese Unsicherheit erfordert geduldiges Kapital und langfristig orientierte Investoren, die bereit sind, mehrere Jahre ohne Umsätze zu warten.
Enge Kundenbindung und Lösungsorientierung
Hidden Champions pflegen enge, langjährige Beziehungen zu ihren Kunden – oft entwickeln sie Produkte gemeinsam mit Industriepartnern. Diese Nähe zum Markt und das tiefe Verständnis für Kundenbedürfnisse prägt auch erfolgreiche DeepTech-Firmen. Sie lösen konkrete Herausforderungen in Bereichen wie Produktion, Logistik, Gesundheit oder Sicherheit.
Ein Beispiel: Celonis entwickelte sein Process-Mining-System nicht im luftleeren Raum, sondern in enger Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen, die ihre Produktionsprozesse optimieren wollten. Helsing arbeitet eng mit europäischen Verteidigungsbehörden zusammen, um deren spezifische Anforderungen zu verstehen. Diese Kundenorientierung unterscheidet erfolgreiche DeepTech-Unternehmen von reinen Forschungsprojekten.
Internationalisierung bei lokaler Verankerung
Viele Hidden Champions erzielen den überwiegenden Teil ihres Umsatzes im Ausland, bleiben aber ihrer Region treu. Ihr Sitz in Bayern oder Baden-Württemberg ist kein Zufall – hier finden sie die Mitarbeiter, das Know-how und die Netzwerke, die sie brauchen. Auch DeepTech-Unternehmen in München nutzen die lokalen Stärken: exzellente Universitäten, Forschungseinrichtungen und eine Kultur der Innovation im Freistaat.
Diese lokale Verankerung wird zunehmend zum Wettbewerbsvorteil: Während Silicon-Valley-Startups mit explodierenden Kosten und starkem Wettbewerb um Talente kämpfen, bietet München attraktive Lebensqualität bei deutlich niedrigeren Kosten. Gleichzeitig ermöglicht die Nähe zu DAX-Konzernen strategische Partnerschaften und Pilotprojekte, die US-Startups erst mühsam aufbauen müssen.
Das Ökosystem in München: Wo Innovation entsteht
Bayern, insbesondere München, bietet ein einzigartiges Ökosystem für innovative Unternehmen. Die Region kombiniert mehrere Erfolgsfaktoren:
Forschungsexzellenz: Technische Universität München (TUM), Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), Max-Planck-Institute und Fraunhofer-Gesellschaft schaffen die wissenschaftliche Basis. Die TUM Venture Labs fungieren dabei als zentrale Brücke zwischen akademischer Forschung und kommerzieller Verwertung (UnternehmerTUM, 2025).
Industrielle Präsenz: Konzerne wie BMW, Siemens, Allianz und MTU bieten Partnerschaften, Pilotprojekte und Zugang zu globalen Märkten. Diese Nähe zu Industriepartnern unterscheidet München von reinen Research-Hubs und ermöglicht schnellere Produktvalidierung.
Kapital und Investoren: Eine wachsende Zahl von Venture Capital Fonds, Business Angels und Family Offices investiert in vielversprechende Startups und Unternehmen. Bayern Kapital, der staatliche Wagniskapitalgeber, stellt zusätzliches Kapital bereit und signalisiert langfristiges politisches Engagement (Bayern Kapital, 2025).
Infrastruktur und Lebensqualität: München zieht internationale Talente an – Menschen aus aller Welt kommen hierher, um an Zukunftstechnologien zu arbeiten. Die Kombination aus alpiner Nähe, kulturellem Angebot und wirtschaftlicher Dynamik macht die Stadt für hochqualifizierte Fachkräfte attraktiv.
Mittelstand als Partner: Hidden Champions wie die Schreiner Group kooperieren zunehmend mit Startups, teilen Know-how und erschließen gemeinsam neue Märkte. Diese Symbiose zwischen etablierten Weltmarktführern und agilen Startups schafft eine einzigartige Innovationsdynamik.
Politische Unterstützung: Mit der VC4Start-ups Initiative stellt Bayern erhebliche Mittel für die Startup-Finanzierung bereit. Der Superrisikokapitalfonds zielt darauf ab, junge Unternehmen in kritischen Wachstumsphasen zu unterstützen (Bayern, 2025; StMWi, 2025).
Diese Vernetzung schafft eine Dynamik, die nirgendwo in Deutschland vergleichbar ist. Im Ranking der europäischen Innovation Hubs liegt München konstant in den Top 5 – und die aktuellen Entwicklungen deuten darauf hin, dass der Abstand zu Wettbewerbern wie Berlin oder Hamburg weiter wächst.
München profitiert nicht nur von exzellenten Wissenschaftsinstitutionen, sondern zunehmend auch von hochprofessionellen Netzwerkstrukturen, Plattform-Initiativen und einer aktiven Einbindung in nationale sowie europäische Förder- und Regulierungsprogramme. Diese Entwicklungen sorgen für einen hohen Reifegrad der Gründerszene und erleichtern es, innovative KI-, Quantentechnologie- oder Biotech-Projekte langfristig stabil aufzustellen (Munich Startup, 2025). Die Region bietet damit alles, was Unternehmen brauchen, um von lokalen Mittelständlern zu internationalen Weltmarktführern zu wachsen.
Wo gibt es die meisten Hidden Champions in Deutschland?
Deutschland ist das Land mit den meisten Hidden Champions weltweit – über eintausendfünfhundert Unternehmen erfüllen die Kriterien. Die regionale Verteilung zeigt klare Schwerpunkte:
Baden-Württemberg: Mit mehreren hundert Hidden Champions führt der Süden Deutschlands. Die Region um Stuttgart, Karlsruhe und Freiburg ist besonders stark in Maschinenbau, Automobiltechnik und Elektronik.
Bayern: Rund vierhundert Hidden Champions haben ihren Sitz im Freistaat. München und Oberbayern, aber auch Augsburg und Nürnberg sind wichtige Standorte für innovative Unternehmen.
Nordrhein-Westfalen: Etwa dreihundert Weltmarktführer finden sich in NRW, viele im Bereich Chemie, Industrie und Maschinenbau.
Niedersachsen und andere Bundesländer: Die restlichen Hidden Champions verteilen sich auf Deutschland, wobei industriestarke Regionen dominieren.
Diese Übersicht zeigt: Der Süden der Bundesrepublik ist das Herzstück der deutschen Wirtschaft – und genau hier entstehen auch die meisten innovativen DeepTech-Unternehmen. Die Konzentration ist kein Zufall: Sie spiegelt jahrzehntelange Investitionen in Bildung, Infrastruktur und industrielle Netzwerke wider, die nun auch der nächsten Generation von Unternehmen zugutekommen.
Welche Firmen sind Hidden Champions? Branchen und Beispiele
Hidden Champions finden sich in nahezu allen Branchen, konzentrieren sich aber auf industrielle B2B-Märkte. Typische Bereiche sind:
Maschinenbau und Automatisierung: Hersteller von Spezialmaschinen, Robotern und Produktionsanlagen, die oft kundenspezifische Lösungen entwickeln und jahrzehntelange Lieferbeziehungen pflegen.
Elektronik und Sensorik: Firmen, die Komponenten für Autos, Smartphones oder Medizintechnik liefern – oft unsichtbar für Endkunden, aber unverzichtbar für Systemintegratoren.
Chemie und Materialwissenschaften: Entwickler von Spezialkunststoffen, Klebstoffen oder Oberflächenbeschichtungen, die durch jahrelange Forschung einzigartige Materialeigenschaften erreichen.
Medizintechnik: Anbieter von Diagnostikgeräten, Implantaten oder Labortechnik, die höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllen müssen.
Software und Engineering: Spezialisierte Softwarelösungen für Industrie, Luft- und Raumfahrt oder Energie, die oft eng mit Hardware integriert sind.
Neben der Schreiner Group gehören zu den bekannteren Hidden Champions in Bayern Firmen wie:
DELO: Weltmarktführer für Hightech-Klebstoffe mit Jahresumsatz im dreistelligen Millionenbereich, deren Produkte in Smartphones, Autos und medizinischen Geräten zu finden sind.
Webasto: Marktführer für Dachsysteme und Klimatechnik, der praktisch jeden Automobilhersteller weltweit beliefert.
Brainlab: Pionier für digitale Medizintechnik und OP-Navigation, dessen Software in tausenden Operationssälen weltweit eingesetzt wird.
Diese Firma-Beispiele zeigen die Bandbreite: Von Glas-Herstellung über Elektronik bis zu komplexen Dienstleistungen – Hidden Champions beherrschen ihre Nische perfekt. Interessanterweise entwickeln viele dieser Unternehmen zunehmend Software- und Datenkomponenten, um ihre physischen Produkte zu ergänzen – eine Entwicklung, die die Grenzen zwischen traditionellem Mittelstand und Tech-Startups weiter verwischt.
DeepTech und Hidden Champions: Die Trends der Zukunft
Die Grenzen zwischen traditionellen Hidden Champions und DeepTech-Startups verschwimmen zunehmend. Beide investieren massiv in neue Technologien und erschließen globale Märkte. Wichtige Trends prägen diese Entwicklung:
Künstliche Intelligenz transformiert alle Branchen
Künstliche Intelligenz ist das übergreifende Thema: Etablierte Unternehmen nutzen KI zur Optimierung ihrer Prozesse und Produkte, während DeepTech-Firmen komplett neue Geschäftsmodelle auf KI-Basis entwickeln. Die Analyse zeigt: Niemand kann es sich leisten, diese Entwicklung zu ignorieren. München profitiert dabei von seiner Position als zweitwichtigster KI-Standort Deutschlands (Stadt München, 2025).
Dabei geht es längst nicht mehr nur um Software-KI: Die Integration von KI in physische Produkte – von Fertigungsanlagen über medizinische Geräte bis zu Verteidigungssystemen – schafft völlig neue Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle. Diese Konvergenz von Hard- und Software ist einer der Hauptgründe für die hohen Bewertungen bayerischer DeepTech-Startups.
Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil
Hidden Champions und innovative Startups investieren zunehmend in nachhaltige Technologien. Von effizienten Produktionsprozessen über Kreislaufwirtschaft bis zu klimaneutralen Produkten – Nachhaltigkeit wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor und zum Problem für diejenigen, die zu spät handeln.
Die Münchner Szene profitiert dabei von mehreren ClimaTech-Investoren, die gezielt in Energiewende-Technologien investieren. Proxima Fusion, Marvel Fusion und zahlreiche weitere Startups arbeiten an Lösungen, die das Potenzial haben, globale Energiemärkte zu transformieren.
Digitale Geschäftsmodelle und Plattformen
Selbst industrielle Firmen entwickeln digitale Plattformen und vernetzen ihre Produkte. Maschinen kommunizieren in der Luft und auf der Erde, Daten werden in Echtzeit analysiert, und Kunden können weltweit auf Dienstleistungen zugreifen. Diese Digitalisierung eröffnet neue Chancen für Unternehmen und Investoren.
Celonis zeigt exemplarisch, wie traditionelle Prozessoptimierung zur Datenplattform wird. Isar Aerospace entwickelt nicht nur Raketen, sondern gleichzeitig eine Launch-Services-Plattform. Diese Plattform-Denke unterscheidet moderne DeepTech-Unternehmen von ihren Vorgängern und schafft höhere Bewertungsmultiplikatoren.
Fachkräfte und Talent als Engpass
Alle Unternehmen – ob Hidden Champions oder Startups – konkurrieren um die besten Mitarbeiter. Jobs in innovativen Firmen sind begehrt, aber qualifizierte Menschen mit dem nötigen Know-how sind knapp. Standorte wie München punkten hier durch Lebensqualität, internationale Atmosphäre und Karrieremöglichkeiten.
Dabei zeigt sich ein interessanter Kreislauf: Erfolgreiche Exits schaffen erfahrene Gründer und frühe Mitarbeiter mit Kapital und Know-how, die in die nächste Generation von Startups investieren oder selbst neue Unternehmen gründen. Dieses sich selbst verstärkende Ökosystem ist einer der Hauptgründe, warum etablierte Startup-Hubs schwer einzuholen sind.
Die Rolle von Venture Capital und Investoren
Während traditionelle Hidden Champions oft als Familienunternehmen oder mit Eigenkapital finanziert sind, brauchen DeepTech-Startups externe Investoren. Die kapitalintensive Entwicklung von Quantencomputern, Raumfahrttechnik, Fusionsreaktoren oder KI-Systemen erfordert erhebliche Summen, bevor die ersten Produkte auf dem Markt sind.
Venture Capital spielt daher eine zentrale Rolle im Ökosystem. München hat sich in den letzten Jahren zu einem der führenden VC-Standorte Europas entwickelt. Investoren schätzen die Kombination aus technischer Exzellenz, industrieller Anwendungsnähe und unternehmerischem Mindset. Für selbstentscheidende Anleger eröffnen sich über innovative Fondsstrukturen wie Dachfonds neue Möglichkeiten, am Erfolg dieser Unternehmen teilzuhaben.
Die aktuelle Entwicklung zeigt: Bayern zieht nicht nur absolut mehr Kapital an als Berlin, sondern dieses Kapital fließt auch gezielter in Unternehmen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen und langfristigen Wachstumsperspektiven. Die Qualität der Finanzierungen – gemessen an der durchschnittlichen Größe pro Runde und der Beteiligung internationaler Top-Investoren – hat sich deutlich verbessert.
Dabei profitiert München von einem zunehmend professionellen VC-Ökosystem: Neben etablierten deutschen Fonds wie Bayern Kapital sind internationale Top-Investoren wie General Catalyst, Sequoia oder Spotify-Gründer Daniel Eks Prima Materia in Münchner Startups investiert. Diese Internationalisierung des Investorenpools bringt nicht nur Kapital, sondern auch strategisches Know-how und Zugang zu globalen Märkten.
Exklusiver Zugang für Anleger: So profitieren Sie von Innovation in München und Bayern
DeepTech-Startups waren lange Zeit ausschließlich institutionellen Investoren, Family Offices oder hochvermögenden Privatpersonen vorbehalten. Doch mit innovativen Investmentprodukten wie dem iVC Venture Innovation Fund erhalten erstmals auch vermögende selbstentscheidende Anleger die Möglichkeit, an den revolutionärsten Technologien und Unternehmen der Zukunft teilzuhaben – schon ab einem deutlich niedrigeren Betrag als traditionell erforderlich.
Wie funktioniert dieser Zugang, welche Vorteile und Risiken sind zu bedenken und wie läuft der Investmentprozess konkret ab?
Zugang zu institutionellen Venture Capital Fonds – erstmals für breitere Anlegerkreise
Institutionelle Venture Capital Fonds investieren in die vielversprechendsten DeepTech-Unternehmen – von Künstlicher Intelligenz bis Biotechnologie. Für viele Anleger waren diese Türen traditionell verschlossen, da Mindestbeteiligungen oft im sechsstelligen Bereich liegen. Der iVC Venture Innovation Fund löst dieses Problem, indem er als sogenannter Publikums-Dachfonds strukturiert ist: Anleger bündeln ihr Kapital, das dann gezielt in eine Auswahl erstklassiger Venture Capital Fonds und damit in zahlreiche innovative Unternehmen investiert wird.
So erhalten Sie Zugang zu Firmen, die das Potenzial haben, zu den nächsten Hidden Champions zu werden – Weltmarktführer in ihren Branchen, die heute noch am Anfang stehen. Der Fonds kombiniert dabei geografische Diversifikation über ganz Europa mit thematischer Streuung über verschiedene DeepTech-Bereiche.
Die Vorteile auf einen Blick
Diversifikation: Ihr Investment wird automatisch auf mehrere führende VC-Fonds und zahlreiche Unternehmen verteilt – das senkt Risiken erheblich. Statt auf einzelne Startups zu setzen, investieren Sie in ein breit gestreutes Portfolio, das die Power-Law-Dynamik des Venture Capital optimal nutzt.
Professionelle Selektion: Die Auswahl der Fonds und Startups erfolgt durch ein erfahrenes Expertenteam mit tiefem Verständnis für Innovation, Technologien und Märkte. Das Team prüft Hunderte von Fonds pro Jahr und selektiert nur diejenigen, die strenge Qualitätskriterien erfüllen.
Niedrige Einstiegshürden: Bereits ab einem moderaten Betrag können Anleger investieren – ein Bruchteil der sonst üblichen Mindestbeträge für institutionelle VC-Fonds. Diese Demokratisierung des Zugangs war bis vor wenigen Jahren undenkbar.
Digitale Abwicklung: Der gesamte Zeichnungsprozess ist online möglich, alle Dokumente und Berichte stehen bequem per Plattform zur Verfügung. Diese Transparenz und Effizienz unterscheidet moderne VC-Produkte von traditionellen Private-Equity-Strukturen.
Zugang zu Hidden Champions von morgen: Investieren Sie in Unternehmen, die durch Innovation, Kapital und Know-how in ihren Märkten führend werden können – darunter möglicherweise Firmen aus dem Münchner DeepTech-Ökosystem.
Chancen und Risiken: Was Anleger wissen sollten
DeepTech-Investments versprechen überdurchschnittliche Renditechancen, da sie auf bahnbrechende Technologien und globale Wachstumsfelder setzen. Der Erfolg von Unternehmen wie Celonis zeigt, welche Wertsteigerungen möglich sind. Gleichzeitig bestehen erhöhte Risiken:
Lange Kapitalbindung: Venture Capital ist meist eine mittel- bis langfristige Anlageklasse mit Laufzeiten von deutlich über einem Jahrzehnt. Diese Illiquidität muss bei der Portfolioplanung berücksichtigt werden.
Illiquidität: Ein Ausstieg ist oft erst nach der Fonds-Laufzeit möglich. Zwar entwickeln sich zunehmend Secondaries-Märkte, die frühere Exits ermöglichen, doch sollten Anleger nicht mit kurzfristiger Verfügbarkeit rechnen.
Technologierisiko: Nicht jedes Startup schafft den Durchbruch, einzelne Ausfälle sind möglich – weshalb Diversifikation entscheidend ist. Die Power-Law-Verteilung bedeutet, dass wenige große Erfolge die vielen Ausfälle kompensieren müssen.
Marktrisiken: Veränderungen in der Wirtschaft, im Wettbewerb oder in Technologie-Trends können Investitionen beeinflussen. Regulatorische Entwicklungen, geopolitische Spannungen oder Paradigmenwechsel in der Technologieentwicklung können sich positiv oder negativ auswirken.
Für Investoren ist neben der Innovationskraft und dem Zugang zu Top-Fonds zunehmend auch die Möglichkeit relevanter Exit- und Liquiditätsoptionen entscheidend. Professionell strukturierte VC-Dachfonds bieten durch ihre Diversifikation, professionelle Betreuung und teils wachsende Secondaries-Märkte einen besseren Ausgleich zwischen Chancen und Risiken als klassische Direktbeteiligungen – und erlauben es, an Deutschlands innovationsstärkster Region teilzuhaben, ohne auf institutionelles Fachwissen verzichten zu müssen.
Schritt-für-Schritt: So investieren Sie in den iVC Venture Innovation Fund
Registrierung: Anmeldung auf der Online-Plattform und Durchführung des gesetzlich vorgeschriebenen Know-your-Customer-Prozesses. Dieser dient dem Anlegerschutz und stellt sicher, dass das Produkt für Ihre Situation geeignet ist.
Informationsphase: Zugriff auf alle Fondsunterlagen, Analysen und Portfolioübersichten. Nehmen Sie sich Zeit, die Strategie, Risiken und Chancen zu verstehen. Das Team steht für Rückfragen zur Verfügung.
Zeichnung: Festlegung des Investitionsbetrags und digitale Unterzeichnung der Zeichnungsdokumente. Der Prozess ist vollständig digital und dauert typischerweise nur wenige Minuten.
Kapitalabruf: Überweisung des Investitionsbetrages gemäß den Fondsbedingungen.
Laufende Informationen: Regelmäßige Updates zu Portfolioentwicklung, Beteiligungen an Unternehmen und Marktentwicklungen per Dashboard und Report. Diese Transparenz ermöglicht es Ihnen, die Entwicklung Ihres Investments zu verfolgen und fundierte Entscheidungen für Ihre Gesamtportfoliostrategie zu treffen.
Bedeutung von Diversifikation und professioneller Selektion
Gerade im DeepTech-Sektor entscheiden Erfahrung und Zugang zu den besten Fonds über den Anlageerfolg. Durch die breite Streuung auf verschiedene Technologiefelder, Startup-Phasen und Regionen wird das Risiko gezielt gemanagt. Professionelle Fondsmanager prüfen jede Beteiligung mit strengen Kriterien und begleiten die Unternehmen aktiv bei deren Entwicklung – ähnlich wie Hidden Champions ihre Mitarbeiter und Prozesse langfristig aufbauen.
Die Auswahl der richtigen VC-Fonds ist dabei entscheidend: Nicht alle Venture-Capital-Manager erzielen überdurchschnittliche Renditen. Tatsächlich zeigt die Historie, dass die Top-Quartile-Fonds einen erheblichen Performancevorsprung gegenüber dem Median aufweisen. Der systematische Zugang zu diesen Top-Fonds ist einer der Hauptvorteile professioneller Dachfondsstrukturen.
DeepTech als Innovationsmotor – Ausblick auf wirtschaftliche Bedeutung
Der Zugang zu DeepTech-Investments eröffnet selbstentscheidenden Anlegern nicht nur Renditechancen, sondern auch die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung von Zukunftstechnologien mitzuwirken. DeepTech-Unternehmen stärken die regionale und nationale Wirtschaft, schaffen Jobs für qualifizierte Menschen und bringen Innovation aus der Forschung in den Alltag. Themen wie nachhaltige Mobilität, Gesundheitsinnovationen, Energiewende oder digitale Sicherheit werden maßgeblich durch DeepTech vorangetrieben.
Bayern und München spielen dabei eine zentrale Rolle: Die Region verbindet die Stärken traditioneller Hidden Champions mit der Dynamik innovativer Startups. Wer in dieses Ökosystem investiert, setzt auf eine der erfolgreichsten Wirtschaftsregionen der Welt – und partizipiert gleichzeitig an den technologischen Entwicklungen, die das nächste Jahrzehnt prägen werden.
Dabei geht es nicht nur um finanzielle Rendite: Viele Anleger schätzen auch die Möglichkeit, durch ihre Investitionsentscheidungen echten Impact zu erzielen und Technologien zu fördern, die zu einer nachhaltigeren, sichereren oder gesünderen Zukunft beitragen.
Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, findet im Intelligence Hub sowie in individuellen Beratungsangeboten weiterführende Ressourcen.
Häufige Fragen (FAQ)
Welche Hidden Champions gibt es in Bayern?
Bayern beherbergt rund vierhundert Hidden Champions – mehr als jede andere Region außer Baden-Württemberg. Bekannte Beispiele sind die Schreiner Group (funktionale Etiketten), DELO (Hightech-Klebstoffe), Webasto (Dachsysteme), KUKA (Robotik) und Brainlab (Medizintechnik). Diese Unternehmen sind Weltmarktführer in ihren Nischen und oft Familienunternehmen mit Jahresumsätzen zwischen mehreren Dutzend Millionen und mehreren Milliarden Euro. Der Freistaat bietet ideale Bedingungen: exzellente Mitarbeiter, starke Industrie, Zugang zu Kapital und eine Kultur der Innovation, die sich nun auch auf DeepTech-Startups überträgt.
Hat Bayern Berlin als führenden Startup-Standort überholt?
Ja, die Entwicklungen 2025 zeigen eine deutliche Verschiebung: Bayern wurde zum Gründerland Nummer eins in Deutschland mit dem höchsten absoluten Zuwachs bei Neugründungen (Bayern, 2025). München führt erstmals bei Neugründungen pro Kopf und baut damit einen messbaren Vorsprung gegenüber Berlin auf (Zeitenvogel, 2025). Im ersten Halbjahr 2025 sammelten bayerische Startups fast die Hälfte des gesamten deutschen VC-Kapitals, während Berlin deutlich zurückfiel (EY, 2025). Diese Verschiebung spiegelt Bayerns Fokus auf kapitalintensive DeepTech-Unternehmen wider, während Berlin weiterhin stärker im Consumer-Tech-Bereich vertreten ist.
Welche Firmen sind Hidden Champions?
Hidden Champions sind Unternehmen, die in ihrer Branche zu den Top 3 weltweit oder Nummer 1 in Europa gehören, einen Jahresumsatz unter mehreren Milliarden Euro haben und der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt sind. In Deutschland gibt es über eintausendfünfhundert solcher Firmen, viele davon im Mittelstand und oft im Bereich B2B-Industrie. Typische Branchen sind Maschinenbau, Elektronik, Chemie, Medizintechnik und spezialisierte Dienstleistungen. Diese Firma-Beispiele zeigen: Hidden Champions beherrschen Nischenmärkte durch jahrzehntelange Entwicklung, kontinuierliche Investitionen und tiefes Know-how – genau jene Eigenschaften, die auch DeepTech-Startups zum Erfolg verhelfen.
Wo gibt es die meisten Hidden Champions in Deutschland?
Die meisten Hidden Champions in Deutschland finden sich im Süden: Baden-Württemberg führt mit mehreren hundert Unternehmen, gefolgt von Bayern mit rund vierhundert. Zusammen stellen diese beiden Bundesländer über die Hälfte aller deutschen Weltmarktführer. Nordrhein-Westfalen hat etwa dreihundert Hidden Champions. Der Erfolg des Südens liegt an starker Industrie, exzellenter Ausbildung, innovationsfreudigen Mittelständlern und der Nähe zu internationalen Märkten. Auch bei DeepTech-Startups liegt München mittlerweile vor Berlin – eine Entwicklung, die sich aus dem Finanzierungsvolumen und der Qualität der Neugründungen ableiten lässt.
Warum gibt es in Deutschland so viele Hidden Champions?
Deutschland bietet einzigartige Rahmenbedingungen für Hidden Champions. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind: die Kultur des Mittelstands mit langfristigem Denken statt kurzfristiger Gewinnmaximierung, das duale Ausbildungssystem, das hochqualifizierte Mitarbeiter hervorbringt, starke Industrie-Cluster, die Zugang zu anspruchsvollen Kunden und Lieferanten bieten, eine Innovationskultur mit enger Vernetzung zwischen Unternehmen, Hochschulen und Forschung, sowie Stabilität durch Familienunternehmen und geduldiges Kapital. Deutschland ist mit über eintausendfünfhundert Hidden Champions weltweit führend – niemand sonst hat so viele Weltmarktführer im Mittelstand. Diese Tradition bildet nun auch das Fundament für die nächste Generation von DeepTech-Champions.
Wie sicher sind DeepTech-Investments?
DeepTech-Investments bieten hohe Renditechancen, sind aber mit erheblichen Risiken behaftet. Die breite Streuung über zahlreiche Unternehmen und Fonds in einem professionellen Dachfonds reduziert das Risiko einzelner Ausfälle erheblich. Wie bei Hidden Champions gilt: Langfristiges Denken und Diversifikation sind entscheidend. Anleger sollten nur Kapital investieren, das sie langfristig entbehren können, und sich der Illiquidität bewusst sein. Die Auswahl erstklassiger Venture Capital Fonds durch professionelle Manager erhöht die Erfolgschancen deutlich. Wichtig ist das Verständnis der Power-Law-Dynamik: Wenige große Erfolge müssen die vielen Ausfälle kompensieren – weshalb Portfoliodiversifikation unverzichtbar ist.
Was unterscheidet München als DeepTech-Standort von Berlin?
München kombiniert mehrere Alleinstellungsmerkmale: erstens die Nähe zu industriellen Anwendern wie BMW, Siemens oder MTU, die Pilotprojekte ermöglichen und Technologien validieren. Zweitens eine ausgeprägte Hardwarekompetenz – während Berlin stärker in Software und Consumer-Tech ist, dominieren in München Hardware-Software-Kombinationen. Drittens die Tradition des Mittelstands, die langfristiges Denken und geduldiges Kapital fördert. Viertens exzellente Forschungseinrichtungen mit Fokus auf Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften. Die aktuellen Finanzierungszahlen bestätigen: Bayern zieht mittlerweile mehr VC-Kapital an als Berlin, insbesondere bei großvolumigen DeepTech-Runden.
Welche Voraussetzungen sollten Anleger für DeepTech-Investments mitbringen?
Investoren benötigen Risikobereitschaft, einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont (mindestens zehn bis zwölf Jahre) und sollten sich mit den Besonderheiten von Venture Capital vertraut machen. Grundlegendes Verständnis für Innovation, Technologien und Märkte hilft bei der Einschätzung. Da DeepTech-Investments illiquide sind, sollte nur Geld investiert werden, das nicht für andere Dinge benötigt wird – eine Allokation von fünf bis fünfzehn Prozent des Gesamtportfolios wird häufig empfohlen. Eine gewisse Affinität zu Themen wie Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit oder Zukunftstechnologien erleichtert die Beschäftigung mit dem Portfolio und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die Investition über die gesamte Laufzeit halten.
Wie entwickelt sich der DeepTech-Markt in München weiter?
München bleibt Vorreiter durch starke Forschung, ein dynamisches Netzwerk aus Unternehmen, Hochschulen und Investoren, sowie gezielte Förderprogramme wie die VC4Start-ups Initiative (Bayern, 2025). Die Innovationskraft wächst stetig – neue Startups entstehen, etablierte Firmen expandieren, und internationale Konzerne bauen ihre Präsenz aus. Trends wie Künstliche Intelligenz, Quantencomputing, Fusionsenergie, Biotechnologie und Verteidigungstechnologie treiben die Entwicklung. Für Investoren bedeutet das: Die Region bietet langfristig attraktive Chancen, am Wachstum innovativer Unternehmen teilzuhaben. Der Vergleich mit anderen Standorten zeigt: München kombiniert wie kaum eine andere Stadt in Deutschland Wissenschaft, Industrie und Kapital – eine Kombination, die auch international zunehmend Aufmerksamkeit erregt.
Was sind die größten DeepTech-Finanzierungen in München 2025?
Zu den größten Finanzierungsrunden 2025 gehörten Helsing mit einer mehreren hundert Millionen Euro schweren Series-D-Runde (Helsing, 2025; inVenture Capital, 2025), IQM Quantum Computers mit einer bedeutenden Series-B-Finanzierung (inVenture Capital, 2025), Tubulis mit einer rekordverdächtigen Series-C-Erweiterung (Bio-M, 2025), Proxima Fusion mit der größten europäischen Fusionsfinanzierung (Business Insider, 2025) sowie Quantum Systems mit einer erweiterten Series-B (Munich Startup, 2025). Diese Finanzierungen zeigen: Internationale Top-Investoren setzen zunehmend auf München als DeepTech-Standort – ein Trend, der sich fortsetzen dürfte, da die Stadt ihre Position als Europas führendes DeepTech-Hub weiter ausbaut.
Fazit: München und Bayern – Deutschlands neues Innovations-Zentrum
Die Entwicklungen 2025 markieren einen historischen Wendepunkt: Bayern hat Berlin als führenden Startup-Standort überholt und sich als deutsches Gründerland Nummer eins etabliert. München führt bei Neugründungen pro Kopf, bayerische Startups ziehen fast die Hälfte des deutschen Venture-Capital-Volumens an, und die größten Finanzierungsrunden des Jahres konzentrieren sich überwiegend auf den Freistaat.
Diese Verschiebung ist kein Zufall: Sie spiegelt die einzigartige Kombination aus traditionellen Hidden Champions, exzellenter Forschung, industrieller Anwendungsnähe und einer Kultur des langfristigen Denkens wider. Bayern vereint das Beste aus beiden Welten – die Stabilität und das Know-how etablierter Weltmarktführer mit der Dynamik und Innovationskraft junger DeepTech-Unternehmen.
Für selbstentscheidende Anleger eröffnen sich dadurch außergewöhnliche Chancen: DeepTech-Investments bieten Zugang zu Technologien, die ganze Branchen transformieren können – von Künstlicher Intelligenz über Quantencomputing bis zu Fusionsenergie und Verteidigungstechnologie. Mit innovativen Fondsstrukturen wie dem iVC Venture Innovation Fund wird dieser Zugang erstmals auch für breitere Anlegerkreise möglich.
Dabei geht es nicht nur um Rendite: Wer in Münchens DeepTech-Ökosystem investiert, partizipiert an der nächsten Generation von Weltmarktführern – den Hidden Champions der Zukunft. Diese Unternehmen verbinden wissenschaftliche Exzellenz mit kommerzieller Relevanz, schaffen hochwertige Arbeitsplätze und treiben Innovationen voran, die gesellschaftliche Herausforderungen adressieren.
Die Parallelen zwischen traditionellen Hidden Champions und modernen DeepTech-Startups sind frappierend: Spezialisierung auf Nischenmärkte, kontinuierliche Innovation, langfristiges Denken, Kundennähe und internationale Ausrichtung bei lokaler Verankerung. Der entscheidende Unterschied: DeepTech-Unternehmen benötigen nur Jahre statt Jahrzehnte, um globale Relevanz zu erreichen – vorausgesetzt, sie haben Zugang zu ausreichend Kapital und den richtigen Netzwerken.
München bietet beides: Ein reifes VC-Ökosystem mit internationalen Top-Investoren und ein Netzwerk aus Forschungseinrichtungen, Industriepartnern und erfahrenen Gründern. Die politische Unterstützung durch Initiativen wie VC4Start-ups signalisiert langfristiges Engagement. Die Infrastruktur – von TUM Venture Labs über UnternehmerTUM bis zu Bayern Kapital – schafft optimale Rahmenbedingungen für Gründer und Investoren.
Die Verschiebung von Berlin nach München ist mehr als eine statistische Momentaufnahme: Sie markiert einen fundamentalen Wandel in der deutschen Startup-Landschaft – weg von Consumer-Tech und App-Ökonomie hin zu kapitalintensiven, forschungsgetriebenen Unternehmen mit globalen Ambitionen. Diese Entwicklung dürfte sich fortsetzen, da München seine strukturellen Vorteile systematisch ausbaut.
Für Anleger bedeutet das: Wer frühzeitig in dieses Ökosystem investiert, positioniert sich in einem der dynamischsten Innovationszentren Europas. Die nächsten Jahre werden zeigen, welche der heutigen Münchner DeepTech-Startups zu den Hidden Champions von morgen werden – Weltmarktführer, die ihre Branchen dominieren und außergewöhnliche Renditen für ihre frühen Investoren generieren.
Nutzen Sie die Möglichkeiten, die sich durch innovative Investmentprodukte eröffnen, um aktiv an dieser Entwicklung teilzuhaben. Bayern und München haben bewiesen, dass sie nicht nur traditionelle Weltmarktführer hervorbringen, sondern auch die nächste Generation innovativer Unternehmen fördern können. Diese Kombination aus Tradition und Innovation macht die Region einzigartig – in Deutschland, in Europa und weltweit.
Quellen
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Bayern. (2025). Bayern 2025 das Gründerland Nummer 1 in Deutschland. https://www.bayern.de/bayern-2025-das-grnderland-nummer-1-in-deutschland/
Bayern Kapital. (2025a). Bayern Kapital investiert in MQI - Munich Quantum Instruments. https://bayernkapital.de/news-events/bayern-kapital-investiert-in-mqi-munich-quantum-instruments/
Bayern Kapital. (2025b). Bayern Kapital-Portfoliounternehmen Marvel Fusion begrüßt MdEP Siegfried Mureșan. https://bayernkapital.de/news-events/europabesuch-in-garching-bayern-kapital-portfoliounternehmen-marvel-fusion-begruesst-mdep-siegfried-muresan/
BayStartUp. (2025). Celonis: Von Bayerischem Startup zum Weltmarktführer im Process Mining. https://www.baystartup.de/startupdate/baystartup-alumni-celonis
Bio-M. (2025). Tubulis erweitert Series-C-Finanzierung auf 344 Millionen Euro. https://www.bio-m.org/mediathek/nachrichten/nachricht/tubulis-erweitert-series-c-finanzierung-auf-344-millionen-euro-1
Business Insider. (2025). 130 Mio. für Münchner Startup: Gründer will erstes Fusionskraftwerk bauen. https://www.businessinsider.de/gruenderszene/business/130-mio-fuer-muenchner-startup-gruender-will-erstes-fusionskraftwerk-bauen/
EY. (2025). EY Startup-Barometer Juli 2025: Bei Finanzierungen ziehen Startups aus Bayern an Berlin vorbei. https://www.ey.com/de\_de/newsroom/2025/07/ey-startup-barometer-juli-2025
Handelsblatt. (2025). Softwareunternehmen wird zum KI-getriebenen SAP-Konkurrenten. https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/celonis-softwareunternehmen-wird-zum-ki-getriebenen-sap-konkurrenten/100173224.html
Helsing. (2025). Helsing erhält 600 Millionen Euro für Investitionen in die europäische Souveränität. https://helsing.ai/de/newsroom/helsing-erhaelt-600-millionen-euro-fuer-investitionen-in-die-europaeische-souveraenitaet
inVenture Capital. (2025a). Helsing SE sammelt €600.0 Mio. in Series D+ Runde. https://inventure.capital/intelligence-hub/financing-rounds/helsing-sichert-sich-600-mio-in-neuer-finanzierungsrunde-unter-f-hrung-von-spotify-gr-nder-daniel-ek-1750143917464-9m3lqr
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inVenture Capital. (2025c). Tubulis GmbH sammelt €308.0 Mio. in Series C Runde. https://inventure.capital/intelligence-hub/financing-rounds/tubulis-sichert-sich-308-mio-in-serie-c-finanzierungsrunde-zur-beschleunigung-der-klinischen-entwick-1760689286410-8fkkke
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Munich Startup. (2025b). Proxima Fusion holt 15 Millionen Euro. https://www.munich-startup.de/112724/proxima-fusion-series-a-erweiterung/
Munich Startup. (2025c). Quantum Systems erweitert Series-B auf 100 Millionen Euro. https://www.munich-startup.de/104874/quantum-systems-series-b-erweiterung/
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StMWi. (2025). Aiwanger: "750 Millionen Euro für Start-ups - Bayern setzt Maßstäbe". https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemeldungen/478-2025/
UnternehmerTUM. (2025). TUM Venture Labs. https://www.unternehmertum.de/ueber/tum-venture-labs
VC Magazin. (2025). Proxima Fusion sichert sich 130 Mio. EUR in Serie-A. https://www.vc-magazin.de/blog/2025/06/11/proxima-fusion-sichert-sich-130-mio-eur-in-serie-a/
Wirtschaftswoche. (2025). „Wachablösung": Deutsche Start-ups bekommen 2025 mehr Geld – Bayern vor Berlin. https://www.wiwo.de/erfolg/gruender/wachabloesung-start-ups-bekommen-2025-mehr-geld-bayern-vor-berlin/100192684.html
Zeitenvogel. (2025). München Spitzenreiter bei Start-up-Neugründungen. https://zeitenvogel.de/muenchen-start-ups
